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Andy Spöttl

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Ohne Pusch kein Tusch

Ohne Pusch kein Tusch

Kissing/Mering/Friedberg Die Schiene am Knöchel von Torjäger André Pusch kommt den Kissinger SC langsam schwer an. "Wir schießen einfach keine Tore mehr", jammert Trainer Andy Spöttl. Der Bezirksligist schafft es nicht, sich aus dem Tabellenkeller zu befreien. Und das, obwohl es Chancen zuhauf gab gegen den BSC Olympia Neugablonz. "Wenn einer von uns allein vor dem Torwart auftaucht, macht er sich schon schier ins Hemd." Selbst eine 2:1-Situation gegen Gästetorkeeper Dennis Staroweit wurde von Franco Berglmair vergeben, der sich verdribbelte. "Wir hätten es sogar noch verlieren können, wenn die am Schluss getroffen hätten", atmet der Trainer durch. Noch kann es der KSC schaffen, wenn gegen Germaringen, Kempten und Heimertingen - alles direkte Konkurrenten - Siege geholt werden.

Unterirdische Kissinger

Friedberg Ans Telefon ging gestern Andy Spöttl zu Hause - der Malermeister ist sonst nur am Handy zu erreichen. "Ich muss mich erholen, so schlimm war es." Ganz ernst meinte er es natürlich nicht. Aber was sein Kissinger SC zum Rückrundenauftakt in Lechhausen ablieferte, war wirklich "unterirdisch" - abgesehen von der Anfangsphase. Aber auch hier hätten Alex Vötter und Peter Frauenknecht eigentlich treffen müssen und so der Partie eine andere Richtung geben müssen. Eine "dilettantische" Gelb-Rote Karte, ein "Zweikampfverhalten wie eine Mädchenmannschaft" - Spöttl zieht ganz schön vom Leder. "Wären wir noch in der Kreisliga, wären wir nur einen Platz besser als die Sportfreunde Friedberg." Das habe mit Bezirksligafußball nichts mehr zu tun. Verunsicherung hin oder her, aber nach neun Wochen sollte man die langsam einmal abgelegt haben.

Der Aufsteiger hegt jetzt kühne Absichten

Kommt es zwischen dem BC Rinnenthal und dem TSV Dasing zum Tausch? Nach dem 2:2 gegen Altenmünster ist es jetzt auch faktisch fast nicht mehr möglich, dass der Vorletzte der Bezirksliga Nord noch zum Relegationsplatz hochkommt. In Dasing, beim Dritten der Kreisliga Ost aber ist jetzt Kampfgeist angesagt: "Da die Konstellation jetzt so günstig geworden ist, will ich hoch", sagt Spielertrainer Alex Dürr. Und spricht damit eine klare Kampfansage in Richtung FC Stätzling aus.

In Stätzling kochen die Emotionen hoch

Drei Minuten vor dem Ende der Partie zwischen dem FC Stätzling und der DJK Stotzard war's bei FCS-Trainer Jürgen Haller mit dem "österlichen Frieden" vorbei. Nach einem bösen Foul von Stotzards Libero an Manuel Steinherr vor der Stätzlinger Trainerbank griff Haller ins Geschehen ein - und auch FCS-Betreuer Reiner Maurer.