Anis Amri
Aktuelle Nachrichten und Informationen zum Thema

Artikel zu "Anis Amri"

Ein Polizeibeamter trägt nach einer Razzia im Märkischen Viertel in Berlin eine Ramme.
Verbot von Vereinigung

Razzia gegen radikale Islamisten

Die Polizei in Berlin und Brandenburg durchsucht zahlreiche Wohnungen. Dabei geht es um eine radikal-islamistische Vereinigung, die verboten wurde. Hunderte Polizisten sind im Einsatz.

Das Oberlandesgericht Celle hat A. Walaa, den mutmaßlichen Deutschland-Chef der Terrormiliz Islamischer Staat (IS), zu zehneinhalb Jahren Haft verurteilt.
Prozess

Lange Haftstrafe für mutmaßlichen IS-Deutschland-Chef

Im Prozess gegen den mutmaßlichen Deutschland-Chef der Terrormiliz IS ist das Urteil gefallen. Der Hassprediger Abu Walaa muss für viele Jahre ins Gefängnis.

Abu Walaa und vier Mitangeklagte standen seit Ende September wegen Unterstützung und Mitgliedschaft in der Terrormiliz IS vor Gericht.
Urteil

Mutmaßlicher IS-Deutschland-Chef wegen Terrorunterstützung verurteilt

Abu Walaa wurde wegen Unterstützung und Mitgliedschaft in der Terrororganisation Islamischer Staat schuldig gesprochen.

Der Islamist Anis Amri raste am 19. Dezember 2016 in Berlin mit einem Lastwagen auf einen Weihnachtsmarkt und tötete elf Menschen.
Klage abgewiesen

Amri-Ausschuss darf geheimen V-Mann-Führer nicht befragen

Der Untersuchungsausschuss zum Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt ist auf der Zielgeraden. Nur: Aus Sicht der Opposition fehlt ein wichtiger Zeuge. Der muss allerdings nicht um jeden Preis enttarnt werden, entscheidet das Verfassungsgericht.

Michael Müller (SPD, M), Regierender Bürgermeister von Berlin, und Edgar Franke (SPD), Opferbeauftragter der Bundesregierung, legen bei einer Gedenkfeier am vierten Jahrestag des islamistischen Anschlags auf den Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz Kerzen nieder.
Mecklenburg-Vorpommern

Schwerin: Landesverfassungsschutz-Chef Müller entlassen

Das Agieren des Landesverfassungsschutzes bei der Aufklärung des Terroranschlags auf den Berliner Weihnachtsmarkt sorgte bundesweit für Kritik. Zudem soll die Behörde unberechtigt Waffen gelagert haben. Nun leitet Innenminister Renz einen "Neuanfang" ein.

Holger Münch, BKA-Präsident, kommt zur öffentlichen Sitzung des Bundestags-Untersuchungsausschusses zum Anschlag am Breitscheidplatz.
Attentäter Anis Amri

Breitscheidplatz: BKA-Chef räumt Schwachstellen ein

Viele der islamistischen Terroristen, die in Europa Anschläge verüben, kannten die Sicherheitsbehörden vorher. Das gilt für den Attentäter von Wien genauso wie für Anis Amri. Damals passierten nicht nur bei der Berliner Polizei Fehler.

Im Dezember 2016 richtete Anis Amri auf dem Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz ein Blutbad an.
Gefahr falsch eingeschätzt?

Maaßen benennt Versäumnisse im Fall Amri

Maaßen hat noch offene Rechnungen. Er fühlt sich missverstanden und zu Unrecht an den Pranger gestellt. In der Affäre um "Hetzjagden" in Chemnitz und auch im Fall Amri. Das sehen einige Abgeordnete ganz anders. Im Bundestag kommt es jetzt zur Konfrontation.

Auch im Umfeld des späteren Weihnachtsmarkt-Attentäters Anis Amri kam ein V-Mann zum Einsatz.
"Drahtseilakt"

FDP-Fraktion will Gesetzesregelung für Einsatz von V-Leuten

Bei Ermittlungen etwa gegen Waffenschmuggler, Terroristen oder Drogendealer können sie ein wichtiges Instrument sein: V-Leute liefern Informationen, die die Polizei sich sonst schwerlich verschaffen könnte. Aber gibt es für ihre Verwendung genug Regeln?

Im Januar 2019 gab es eine öffentliche Zeugenvernehmung im Amri-Untersuchungsausschuss im Deutschen Bundestag.
Wichtiger V-Mann

Gezerre um Aussage von Top-Informant vor Amri-Ausschuss

Als Polizeispitzel drang er bis zu führenden Köpfen der Islamistenszene in NRW vor. Auch mit dem späteren Breitscheidplatz-Attentäter Amri kam er in Kontakt. Wird der V-Mann vor dem Untersuchungsausschuss des Bundestags aussagen können?

«Die Befürchtungen von damals waren nicht unberechtigt»: Mathias Middelberg.
Ungesteuerte Zuwanderung

Terroristen "kein Massenphänomen" in der Flüchtlingskrise

Ohne Papiere oder mit gefälschten Ausweisen kamen seit 2015 mehrere islamistische Terroristen nach Deutschland. Die Zahl der Anschläge, die seitdem von Asylbewerbern verübt oder geplant wurden, liegt laut Innenministerium aber noch im einstelligen Bereich.

Am Tag danach: Der Lkw, den Amri für seinen Terror benutzte, auf dem Berliner Breitscheidplatz.
Terror

Union: Terroristen sind "kein Massenphänomen" in der Flüchtlingskrise

Ganz ohne oder mit gefälschten Ausweisen kamen seit 2015 einige islamistische "Schläfer" nach Deutschland. Die Zahl der Anschläge ist aber im einstelligen Bereich.

Todes-Lkw: Der von Anis Amri gekaperte Sattelschlepper nach dem Anschlag. Über dem Tacho lag eine Notiz, welche die Polizei übersehen hat.
Terroranschlag

Anschlag am Breitscheidplatz: Ermittler übersahen Zettel am Tacho

Nach dem Terroranschlag am Breitscheidplatz in Berlin 2016 übersahen die Polizisten ein Indiz: Auf dem Tacho lag eine Notiz. Ob Anis Amri diese selbst geschrieben hat, ist unklar.

Abschiebung: Polizeibeamte begleiten einen Afghanen auf dem Flughafen Leipzig-Halle in ein Charterflugzeug.
Reformvorschlag von Seehofer

Bundespolizei soll mehr Spielraum für Abschiebungen erhalten

Das Bundespolizeigesetz ist von 1994. Da gab es in Europa noch viele Schlagbäume. Dass das Gesetz jetzt überarbeitet wird, erscheint daher logisch. Der Reformvorschlag aus dem Haus von Innenminister Seehofer dürfte in Regierung und Bundesrat aber heftige Debatten auslösen.

Der Angeklagte Magomed-Ali C. im Gerichtssaal.
Berlin

Anschlag geplant: Mehrjährige Haftstrafe für Islamisten

Die Richer sind überzeugt: Der Angeklagte hatte einen Terroranschlag geplant. Er hatte oft die Berliner Fussilet-Moschee besucht - in der auch Anis Amri verkehrte. Für den Untersuchungsausschuss des Bundestages stellen sich nun neue Fragen.

Beim Anschlag auf dem Berliner Breitscheidplatz im Dezember 2016 kamen zwölf Menschen ums Leben.
Sitzungsprotokolle angefordert

Amri-U-Ausschuss: Staatsanwaltschaft prüft Aussagen

Im Bundestags-Untersuchungsausschuss zum Terroranschlag auf einen Weihnachtsmarkt in Berlin 2016 haben Polizisten widersprüchliche Aussagen gemacht. Jetzt hat die Staatanwaltschaft deswegen Vorermittlungen aufgenommen.

Nach Hinweisen auf einen möglicherweise verdächtigen Gegenstand räumte die Polizei am Samstagabend den Berliner Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz.
"Ein ungutes Gefühl"

Weihnachtsmarkt-Räumung: Verdächtige aus Salafisten-Szene

Es ist der Weihnachtsmarkt, und es ist der Breitscheidplatz an der Berliner Gedächtniskirche. Drei Jahre nach dem Terroranschlag wird der Platz erneut geräumt. Bei den Ermittlungen geht es auch wieder um die islamistische Szene.

Angehörige der Opfer des Anschlags auf dem Breitscheidplatz gedenken ihren verstorbenen Angehörigen.
Drei Jahre Breitscheidplatz

"Dunkelster Tag des Jahres": Berlin gedenkt Terror-Opfern

Der islamistische Anschlag auf einen Berliner Weihnachtsmarkt vor drei Jahren lässt viele Opfer und Hinterbliebene bis heute nicht los. Ihr Leben hat sich verändert, viele brauchen Hilfe. Beim Gedenken ist die Anteilnahme groß. Eine Entscheidung sorgt aber für Kontroversen.

Angehörige der Opfer des Anschlags auf dem Breitscheidplatz legen Blumen an der Gedächtniskirche nieder.
Weihnachtsmarkt-Anschlag

Berlin gedenkt Terror-Opfern vom Breitscheidplatz

Der islamistische Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt vor drei Jahren hat tiefe Wunden gerissen. Beim Gedenken am Donnerstag ist die Anteilnahme groß.

Todes-Lkw: Der von Anis Amri gekaperte Sattelschlepper nach dem Anschlag.
Berlin

Anschlag vom Breitscheidplatz: Anis Amri und das Versagen der Behörden

Drei Jahre nach dem Anschlag vom Breitscheidplatz fördert der Untersuchungsausschuss immer mehr irritierende Fakten zutage. Hätte Anis Amri gestoppt werden können?

Bilder der Zerstörung nach dem Amri-Attentat auf dem Berliner Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz.
Kommentar

So sicher, wie es nach außen scheinen soll, ist Deutschland nicht

Versäumnisse, Fehleinschätzungen, Kompetenzgerangel: Wenn Polizei und Verfassungsschutz nur nebeneinander arbeiten, ist der Kampf gegen den Terror nicht zu gewinnen.

Fahndungsfotos des Bundeskriminalamts vom Berliner Weihnachtsmarkt-Attentäter Anis Amri.
Interne Mails

BKA spielte Anschlagsrisiko durch Anis Amri herunter

Warum wurde der spätere Weihnachtsmarkt-Attentäter nicht engmaschig überwacht oder festgenommen? Das könnte auch mit einer Einschätzung des BKA zusammenhängen. Die Behörde schürte Anfang 2016 Zweifel an der Glaubhaftigkeit von Hinweisen auf Anschlagspläne des Tunesiers.

Todes-Lkw: Der von Anis Amri gekaperte Sattelschlepper nach dem Anschlag.
Aussage im U-Ausschuss

Wer hat die Ermittlungen zu Amri vor dem Anschlag abgewürgt?

Der Vorwurf wiegt schwer. Ein Polizist sagt, das BKA und das damals von de Maizière geleitete Bundesinnenministerium hätten konkrete Hinweise auf die Gefährlichkeit des späteren Attentäters Amri bewusst kleingeredet. Ministerium und BKA weisen diese Darstellung zurück.

Eine Schneise der Verwüstung ist am 20. Dezember 2016 auf dem Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz in Berlin zu sehen, nachdem der Attentäter Anis Amri mit einem Lastwagen über den Platz gerast war.
NRW-Polizist in U-Ausschuss

Weihnachtsmarkt-Anschlag: Vorwürfe gegen Innenministerium

Ein Polizist sorgt mit seiner Zeugenaussage im Bundestag für große Aufregung. Er ist bis heute wütend - weil ein Informant, der schon früh auf die Gefährlichkeit des späteren Attentäters hinwies, vom Innenministerium aus seiner Sicht damals nicht ernst genommen wurde.

Eine Schneise der Verwüstung ist auf dem Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz zu sehen, nachdem der Attentäter Anis Amri mit einem Lastwagen über den Platz gerast war.
Fotos von potenziellen Zielen?

Berichte: Attentäter Amri machte Selfie vor Merkels Wohnung

Am 19. Dezember 2016 raste Anis Amri mit einem Lkw in den Breitscheidplatz in Berlin und tötete zwölf Menschen. Jetzt veröffentlichte Fotos lassen darauf schließen, dass Amri auch andere Ziele in der Hauptstadt ins Auge gefasst hatte.

Holger Münch ist seit 2014 Chef des Bundeskriminalamts.
Innere Sicherheit

BKA-Chef: Seit Breitscheidplatz sieben Anschläge verhindert

Die Sicherheitsbehörden in Deutschland haben nach Angaben des Chefs des Bundeskriminalamts, Holger Münch, seit dem Anschlag im Dezember 2016 auf dem Berliner Breitscheidplatz sieben Anschläge verhindert.