Claudio Pizarro
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Bild: Carmen Jaspersen, dpa

Die Karriere des Claudio Pizarro ist in vielerlei Hinsicht außergewöhnlich - nicht zuletzt deshalb, weil der Peruaner in seiner über 20-jährigen Laufbahn als Profi immer wieder zu denselben Vereinen zurückgekehrt ist.

Der 1978 in Lima geborene Pizarro ist ein klassischer Straßenfußballer - ein Jugendleistungszentrum hat der Enkel eines Italieners nie durchlaufen. Erste Sporen verdiente sich "Pizza" 1996 beim Anden-Klub Deportivo Pesquero, 1998 ging es in die Hauptstadt zu Alianza Lima. Dort fiel er Scouts des Vereins Werder Bremen auf, der den 21-Jährigen 1999 verpflichtete. 

In der Hansestadt wurde Pizarro schnell zum Leistungsträger und Publikumsliebling. 29 Tore in zwei Jahren erzielte Pizarro damals bei den Grün-Weißen. 2001 folgte Pizarro dem Ruf aus München - und wechselte für 15 Millionen Mark zum FC Bayern. Für den jungen Stürmer brach damit eine erfolgreiche Zeit an: Bis zu seinem Wechsel 2007 gewann Pizarro den Weltpokal, drei Doubles und den Ligapokal.

Sein ablösefreier Wechsel zum FC Chelsea war dagegen nicht von Erfolg gekrönt: In seiner ersten Premier-League-Saison erzielte der Stürmer nur zwei Tore - für den Haupstadtklub zu wenig. 2008 ging er leihweise zurück zu Bremen, nach dem Pokalsieg 2009 verpflichtete ihn der SVW fest. 

Sein zweites Engagement beim Nordklub währte drei Jahre. Bis 2012 erzielte Pizarro 43 Tore in 77 Spielen - eine Bilanz, die im Süden der Republik erneut mit Wohlwollen gesehen wurde. Nach Vertragsende wiederholte Pizarro seinen Wechsel von 2001 - und wechselte als Back-Up-Stürmer erneut zum FCB.

Mit den Münchnern holte der Kapitän der Nationalmannschaft Perus 2013 das Triple - für Pizarro, der 2008 mit dem FC Chelsea schon einmal im Finale der Königsklasse gestanden hatte, der größte Erfolg seiner Karriere. 2014 und 2015 folgten weitere Meisterschaften.

Zwischen 2015 und 2017 schnürte Pizarro seine Schuhe dann erneut für Werder Bremen. Auch sein drittes Engagement im Norden war erfolgreich: Mit seinem insgesamt 102. Tor für Werder wurde er 2016 Rekordtorschütze des Klubs. Nach einem enttäuschenden Jahr beim 1. FC Köln kehrte Pizarro 2018 zum vierten Mal nach Bremen zurück. 2020 beendete er seine Karriere schließlich – mit 41 Jahren.

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