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Edward Snowden

Alle Artikel, Hintergründe und Fakten.

Das System, mit dem sich der britische Geheimdienst Zugang zu riesigen Datenmengen verschaffte, habe gegen das Recht auf Privatleben und auf freie Meinungsäußerung verstoßen, heißt es in dem Urteil. Foto: Ralf Hirschberger
Zugang zu riesigen Datenmengen

Britische Massenüberwachung von Internet-Daten rechtswidrig

Nach den Enthüllungen von Edward Snowden war die Empörung groß: Der britische Geheimdienst zweigte riesige Mengen von Kommunikationsdaten ab und filterte sie auf Terrorhinweise. Das hätte so nicht geschehen dürfen. Aber: Sind Rechte von Internetnutzern heute besser geschützt?

Eine Frau geht an einem Werbeslogan der Firma Microsoft zum Cloud Computing auf dem Messegelände in Hannover vorbei. Foto: Caroline Seidel
Nicht mehr zeitgemäß

Microsoft stellt Vertrieb der "Deutschen Cloud" ein

Microsofts deutsche Treuhänder-Cloud traf vor etwa drei Jahren den Nerv der Zeit - Edward Snowden und die NSA-Affäre waren in aller Munde. Nun wird der Vertrieb eingestellt - aus mangelndem Interesse. Die Kunden wollen volle Flexibilität, sagt Microsoft.

Das Konzert in Berlin war sehr politisch. In der Berliner Mercedes-Benz-Arena begrüßte Bono die Zuschauer mit «Berlin, ich liebe dich!». Foto: Britta Pedersen
Konzert in Berlin

U2 zum Europatour-Auftakt sehr politisch

U2 war schon immer eine politische Band, wie sehr konnte man beim jüngsten Konzert in Berlin wieder sehen. Zum Start ihrer Europatour ließen die irischen Rocker kein Thema aus - auch zu den rechten Ausschreitungen in Chemnitz fand Sänger Bono klare Worte.

Das Google-Büro in Peking Anfang 2010: Der Internet-Gigant will auf dem chinesischen Markt wieder Fuß fassen. Foto: Diego Azubel
Geschäft vs. Menschenrechte

Zensierte Google-Suche für China stößt auf Empörung

Google will wieder auf den weltgrößten Internetmarkt in China. Eine zensierte Suchmaschine könnte den Weg hinter die "Große Firewall" ebnen. Macht der Internetriese gemeinsame Sache mit Chinas Zensur?

Der US-amerikanischer Whistleblower Edward Snowden ist ein prominenter Träger des Alternativen Nobelpreises. Foto: Ole Spata
Porträt

Edward Snowden - ein Gefangener des eigenen Mutes

Edward Snowden hat in den USA einen gigantischen Skandal ins Rollen gebracht. Seit fünf Jahren ist der Whistleblower im russischen Exil. Er würde gerne ausreisen - doch wohin?

Lebt inzwischen seit mehreren in Ecuadors Botschaft in London: Julian Assange. Foto: Constantin Eckner
Wikileaks-Gründer

Ecuadors Präsident will Assange Asyl entziehen

Seit mehr als sechs Jahren lebt Wikileaks-Gründer Julian Assange in Ecuadors Botschaft in London. Doch angeblich will das Land ihm nun die schützende Hand entziehen. Daraus ergibt sich die spannende Frage: Würden die USA versuchen, ihm den Prozess zu machen?

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Kommentar

Das undurchsichtige Geschäft der Spione

Der BND soll in Österreich spioniert haben. Die Wiener Regierung regt sich auf. Das wirkt gespielt.

Auf einem Smartphone ist das Logo des Instant-Messaging-Dienstes WhatsApp zu sehen. Foto: Jens Kalaene
50 Millionen Dollar

Finanzspritze für WhatsApp-Verschlüsselung

Das Verschlüsselungs-Protokoll des Messengers Signal gilt als extrem sicher und wird auch von WhatsApp und Facebook eingesetzt. Das Start-up dahinter bekommt jetzt erstmals eine kräftige Finanzspritze.

Der katalanische Ex-Regionalpräsident Carles Puigdemont. Foto: Mads Claus Rasmussen
"Das Ende"

Kataloniens Separatisten-Chef wirft per App das Handtuch

Politik paradox in Katalonien: Ein eigentlich privates Eingeständnis des Separatisten-Chefs Puigdemont wird von einem Journalisten auf einem fremden Handy-Display "abgefangen". Der Politiker räumt seine Skepsis ein, beteuert aber: "Wir machen weiter!"

Whistleblower Edward Snowden könnte doch noch als Zeuge beim NSA-Untersuchungsausschuss aussagen. Eine mögliche Befragung des 33-jährigen Whistleblowers in Berlin sorgt schon lange für Zündstoff. Foto: Guardien/ Glenn Greenwald/ Laura Poitras/ Archiv
Haven: Keep Watch

Edward Snowden: Smartphone-App "Haven" soll Handys schützen

Whistleblower Edward Snowden hat für Android-Smartphones die App "Haven" entwickelt, die der Spionageabwehr dienen soll. Falsch verwendet, kann sie Handys zu Abhörgeräten machen.