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Elias Holl

Alle Artikel, Hintergründe und Fakten.

Drakonische Strafen für eine schlecht eingeschenkte Maß

Drakonische Strafen für eine schlecht eingeschenkte Maß

Augsburg Ein über 100 Jahre altes Fotonegativ zeigt als Bildmitte den Giebel eines stattlichen alten Gebäudes mit Uhrtürmchen. Eine Gasse mit Kopfsteinpflaster führt darauf zu, Gebäude unterschiedlicher Bauepochen lenken den Blick darauf. Legt man das Glasnegativ aus der Fotosammlung im Stadtarchiv in einen Scanner und "durchleuchtet" es, erscheint auf dem Bildschirm eine wunderschöne nostalgische Aufnahme in weichen Sepiatönen. Selbst Augsburg-Kennern gelingt es nicht auf Anhieb, diese Altstadt-Szenerie zu verorten.

Drakonische Strafen für eine schlecht eingeschenkte Maß

Drakonische Strafen für eine schlecht eingeschenkte Maß

Augsburg Ein über 100 Jahre altes Fotonegativ zeigt als Bildmitte den Giebel eines stattlichen alten Gebäudes mit Uhrtürmchen. Eine Gasse mit Kopfsteinpflaster führt darauf zu, Gebäude unterschiedlicher Bauepochen lenken den Blick darauf. Legt man das Glasnegativ aus der Fotosammlung im Stadtarchiv in einen Scanner und "durchleuchtet" es, erscheint auf dem Bildschirm eine wunderschöne nostalgische Aufnahme in weichen Sepiatönen. Selbst Augsburg-Kennern gelingt es nicht auf Anhieb, diese Altstadt-Szenerie zu verorten.

Denkwürdiges unter 47 Schichten

Denkwürdiges unter 47 Schichten

Das berühmte Harter-Haus in der Maximilianstraße hat eine jahrhundertealte Geschichte. Am jüngsten Kapitel wird noch geschrieben. Nach der geplanten, aber noch nicht genehmigten Sanierung soll hochwertige Gastronomie einziehen. Ein anderes Rätsel konnte derweil aber gelöst werden: Was steckt hinter dem Ritter-Wappen in dem bekannten Stuckfresko? Bisher wurde es Elias-Holl-zugeschrieben. Doch nun deutet sich an - es ist viel jünger. Etliche Fachbücher müssen umgeschrieben werden, denn die Stuckarbeit galt bisher als Vorlage für die weltbekannte Rennaissance-Rathaus-Decke, die ja auch Elias Holl gebaut hat.

Die schon wieder!

Die schon wieder!

Nehmen wir das Beispiel Gruber Bau. Dieser Firmenname ist häufig an öffentlichen Bautafeln in Augsburg zu lesen. Zuletzt war das so an der Bürgermeister-Fischer-Straße. Auch an anderen Baustellen der Stadt finden sich immer wieder die Namen einiger weniger Firmen. Ist vielleicht Protektion im Spiel? Das fragen sich Kritiker. Oder ist es so, dass nur die günstigsten und leistungsfähigsten Firmen für die Stadt arbeiten dürfen? Das sagt Baureferent Merkle. Tatsache ist: Auch die Bauinnung Elias Holl kritisiert die städtische Vergabepraxis bei Bauaufträgen und fordert Änderungen.

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Augsburg

Rathaus und Kö: Fifa verbietet Baustellen

Das Augsburger Rathaus muss saniert werden. Doch wann, das bestimmt der Fußballverband Fifa mit. Gleiches gilt für den Umbau des Kö. Von Christoph Frey

Das ummauerte Augsburg

Das ummauerte Augsburg

Augsburg Was machte einst eine Siedlung zur Stadt? Es war die Befestigung! Sie bot Schutz. Nur durch einige streng bewachte Tore konnte man sie betreten oder verlassen. Nachts blieben sie geschlossen. In dieser Sicherheit konnten sich Markt, Handel und Gewerbe entwickeln. Augsburg war bereits in der Antike ein Beispiel für das Entstehen einer Stadt: Aus einem römischen Militärlager wurde Augusta Vindelicum, die Hauptstadt der Provinz Rätien. Die Römerstadt war selbstverständlich befestigt. Archäologen fanden Spuren von Stadtmauern, Türmen, Toren und Gräben.

Das ummauerte Augsburg

Das ummauerte Augsburg

Augsburg Was machte einst eine Siedlung zur Stadt? Es war die Befestigung Sie bot Schutz. Nur durch einige streng bewachte Tore konnte man sie betreten oder verlassen. Nachts blieben sie geschlossen. In dieser Sicherheit konnten sich Markt, Handel und Gewerbe entwickeln. Augsburg war bereits in der Antike ein Beispiel für das Entstehen einer Stadt: Aus einem römischen Militärlager wurde Augusta Vindelicum, die Hauptstadt der Provinz Rätien. Die Römerstadt war selbstverständlich befestigt. Archäologen fanden Spuren von Stadtmauern, Türmen, Toren und Gräben.

Architekt Schafitel sieht sich als Bürokratie-Opfer

Architekt Schafitel sieht sich als Bürokratie-Opfer

Volker Schafitel ist für gewisse politische Kreise ein rotes Tuch. Denn Schafitel steht hinter dem Bürgerbegehren Max-Straße, er brachte mit eigenen Alternivüberlegungen Bewegung in die Kö-Umbaupläne. Aus Frust über das Verhalten der Politik ist er aus der CSU ausgetreten. Nun glaubt er, für sein unangepasstes Verhalten abgestraft zu werden - bei seiner Arbeit als Architekt. "Die Bauverwaltung wirft mir Prügel in den Weg", sagt Schafitel (57) und sieht sich als Opfer von "Schikane" und "Bürokratie".

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Augsburg

Architekt Schafitel sieht sich als Bürokratie-Opfer

Architekt Volker Schafitel fühlt sich als Opfer von Schikane und Bürokratie, er glaubt abgestraft zu werden. Die Stadt Augsburg überlegt, ob sie eine Unterlassungserklärung anstrebt. Wegen der Differenzen verfällt das Harter-Haus in der Max-Straße weiter. Von Thomas Faulhaber

Stadtbücherei und Sternkloster ausgezeichnet

Stadtbücherei und Sternkloster ausgezeichnet

430 000 Besucher in einem Jahr, 940 000 Entleihungen und 12 400 Neuanmeldungen. Das sind die Zahlen der Neuen Stadtbücherei seit der Eröffnung vor einem Jahr. Kurz und gut, dahinter steckt eine einzige Erfolgsgeschichte. Auch für die Architekten Hans und Dr. Stefan Schrammel. Vater und Sohn bekamen gestern im neuen Haus am Ernst-Reuter-Platz einen Scheck über 5000 Euro, verliehen von der Langner'schen Stiftung. Baureferent Gerd Merkle, der die Laudatio hielt, sprach von der "großen Herausforderung für einen Architekten" und von der Leistung, "den Platz und das Gebäude gestalterisch zu verzahnen".