Juan Carlos I.
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Bild: Esteban Felix, dpa

Der König von Spanien Juan Carlos I. oder auch Juan Carlos Alfonso Víctor María de Borbón y Borbón-Dos Sicilias, wie er mit vollem Namen heißt, macht immer wieder negative Schlagzeilen, da er sich Vorwürfen der mutmaßlichen Geldwäsche und Steuerhinterziehung ausgesetzt sieht. Der 82-Jährige betonte in einem Abschiedsbrief immer nur das Beste für Spanien und die Krone gewollt zu haben, bevor er Anfang August 2020 ins Exil in die Vereinigten Arabischen Emirate flüchtete. 

Juan Carlos I. wurde am 5. Januar 1938 in Rom geboren und war vom 2. November 1975 bis zum 18. Juni 2014 der König von Spanien. Im Alter von zehn Jahren kam Juan Carlos nach Spanien und sollte dort als Nachfolger des Diktators Francisco Franco zu einem faschistischen Monarchen ausgebildet werden. „Sie errichteten eine Schule für mich, wir waren acht Kinder. Am Wochenende kamen die Familien der anderen, ich blieb allein“, erinnert sich der ehemalige König 2016 in einem Interview. Außerdem habe ihn Franco ständig beobachtet, um zu gewährleisten, dass sein Nachfolger und Ziehsohn die Dynastie in seinem Namen fortsetzen würde.

Als Carlos 18 Jahre alt war starb sein Bruder Alfonso im Alter von 14 Jahren an den Folgen einer Schussverletzung. Juan Carlos war der einzige Zeuge und der Todesfall wurde von offizieller Seite als Unfall deklariert. Der Schuss soll sich bei der Reinigung der Pistole gelöst haben – wer die Waffe währenddessen in der Hand hielt, wurde jedoch nie geklärt. Juan Carlos Vater Juan soll die Tatwaffe im Meer versenkt haben, weshalb auch später keine Untersuchungen durchgeführt werden konnten.

Am 14. Mai 1962 heiratete Juan Carlos Prinzessin Sophia von Griechenland in Athen, die durch die Heirat später an der Seite ihres Mannes die Königin von Spanien werden sollte. Aus dieser Ehe stammen die Kinder Elena (1963), Cristina (1965) und Felipe (1968), der aktuell auf dem spanischen Thron sitzt. 

Nur zwei Tage nachdem Francisco Franco am 20. November 1975 in Madrid verstorben war, wurde Juan Carlos zum König von Spanien ernannt. Er trat jedoch nicht, wie sich der Diktator erhofft hatte, in dessen Fußstapfen, sondern trug maßgeblich zur Demokratisierung Spaniens bei und legte den Grundstein dazu 1978 mit einer Verfassung, die das Land zur parlamentarischen Monarchie machte. Weil die Unterstützung der Monarchie jedoch bei der Bevölkerung nach dem Finanzskandal um seine Tochter Cristina erstmals unter 50 Prozent rutschte, dankte Juan Carlos 2014 ab und überließ das Amt seinem Sohn Felipe. Hier lesen Sie die aktuellen News zu Juan Carlos I.

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