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Omid Nouripour

Alle Artikel, Hintergründe und Fakten.

Irans Präsident Hassan Ruhani: «Kapitulation ist mit unserer Mentalität und Religion nicht vereinbar und wir werden daher in dieser Situation auch nicht kapitulieren.» Foto: Ebrahim Seydi/Iranian Presidency
Konflikt mit den USA

Irans Präsident lehnt Trumps Gesprächsangebot ab

Die Iraner sollten ihn anrufen, man könne einen "Deal" machen, sagte US-Präsident Trump zuletzt. Lässt sich der gefährliche Konflikt zwischen Washington und Teheran so simpel lösen? Nein, sagt Irans Präsident - nicht ohne eine Entgegenkommen der Amerikaner.

Zum Jahrestag des US-Ausstiegs aus dem internationalen Atomabkommen mit dem Iran hat der iranische Präsident Ruhani den Teilausstieg seines Landes aus dem Deal bekanntgegeben. Foto: Office of the Iranian Presidency/AP
Ein Jahr nach US-Ausstieg

Iran setzt Atomdeal teilweise aus und setzt Partnern Frist

Ein Jahr hat der Iran nach dem Ausstieg der USA aus dem Atomabkommen gewartet. Nun geht auch die Geduld von Präsident Ruhani zu Ende. Vom Westen kommen dringende Appelle. Die USA hoffen, dass es keinen Krieg gibt.

US-Außenminister Mike Pompeo hat in seiner Amtszeit Deutschland noch kein einziges Mal besucht. Foto: Mandel Ngan/AFP Pool
Termin wird nachgeholt

Rätselraten um Pompeos Absage des Deutschland-Besuchs

Die Absage erfolgte sehr kurzfristig: Keine vier Stunden vor der geplanten Ankunft von US-Außenminister Pompeo in Berlin wurde bekannt, dass er es sich anders überlegt hat. Mit den angeschlagenen deutsch-amerikanischen Beziehungen soll das aber nichts zu tun haben.

Andrej Hunko (L) zusammen mit Nicolas Maduro in Caracas. Foto: Prensa Miraflores
Umstrittener Besuch in Caracas

Empörung über Treffen des Linken-Politikers Hunko mit Maduro

Venezuelas Präsident wird von westlichen Regierungen geächtet. Ein Linken-Abgeordneter macht sich trotzdem auf den Weg nach Caracas und handelt sich für sein Treffen mit dem Staatschef deftige Kritik ein: "skandalös", "peinlich", "beschämend", heißt es nun in Berlin.

Ein Küstenschutzboot für Saudi-Arabien wird 2018 in Sassnitz in Mecklenburg-Vorpommern auf ein Transportschiff verladen. Foto: Stefan Sauer
Debatte um strikte Regulierung

Abwärtstrend bei deutschen Rüstungsexporten hält an

Drei Jahren in Folge sind die Genehmigungen für Rüstungsexporte zurückgegangen. Auch 2019 zeichnet sich keine Trendwende ab. In der schwarz-roten Koalition sorgt das für geteilte Reaktionen.

Patrouillenboote für Saudi-Arabien liegen auf dem Werftgelände der zur Lürssen-Werftengruppe gehörenden Peene-Werft in Wolgast. Foto: Stefan Sauer
Europäische Projekte möglich

Rüstungsexportstopp für Saudi-Arabien bleibt bestehen

Die Bundesregierung gibt sich gegenüber Riad hart. Doch ob die Differenzen in der schwarz-roten Koalition und mit den wichtigsten europäischen Partnern tatsächlich ausgeräumt sind, ist offen.

Das Schulterpatch der Nato-Mission «Resolute Support» auf der Uniform eines Bundeswehrsoldaten in Afghanistan. Foto: Michael Kappeler
Abstimmung im Bundestag

Mandat für Bundeswehreinsatz in Afghanistan verlängert

Berichte über einen möglichen Teilabzug der US-Truppen aus Afghanistan haben in Deutschland und bei anderen Verbündeten Verärgerung ausgelöst. Die Bundeswehr soll im Land bleiben. Aus dem Bundestag kommen aber auch Warnungen an die Adresse von Donald Trump.

US-Präsident Donald Trump fordert EU-Staaten auf, in Syrien gefangene IS-Kämpfer zurückzunehmen und vor Gericht zu stellen. Foto: Khalid Mohammed/AP
Nach Forderung von Trump

Debatte über Strafverfolgung: Kurden fordern UN-Gericht für IS-Kämpfer

Trump hat einen wunden Punkt getroffen mit seiner Forderung, gefangene IS-Kämpfer zurückzunehmen. In Berlin gibt es Bedenken. Die Kurden machen einen Alternativvorschlag.

US-Präsident Donald Trump fordert EU-Staaten auf, in Syrien gefangene IS-Kämpfer zurückzunehmen und vor Gericht zu stellen. Foto: Khalid Mohammed/AP
Prozesse unter dem Dach der UN

Debatte um IS-Anhänger: Kurden für UN-Sondergerichte

US-Präsident Trump hat einen wunden Punkt getroffen mit seiner auch an Deutschland gerichteten Forderung, gefangene IS-Kämpfer zurückzunehmen. In Berlin gibt es große Bedenken. Die Kurden machen einen Alternativvorschlag.

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Reportage

Besuch in Saudi-Arabien: Ein Land zwischen Aufbruch und Todesstrafe

Frauen dürfen Auto fahren. Die Jugend besucht Konzerte. Saudi-Arabien will sich öffnen. Und erlaubt doch die Todesstrafe. Wie fühlt man sich dort?