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Ralf Wohlleben

Alle Artikel, Hintergründe und Fakten.

Der Haftbefehl gegen NSU-Waffenbeschaffer Ralf Wohlleben wurde aufgehoben. Foto: Tobias Hase
Urteil in München

NSU-Waffenbeschaffer Ralf Wohlleben ist frei

Der NSU hat zehn Menschen ermordet. Eine Pistole dafür hat der frühere NPD-Funktionär Ralf Wohlleben besorgt - urteilte das Oberlandesgericht in München. Trotzdem kommt er jetzt auf freien Fuß. Die Behörden haben eine Ahnung, wohin er will.

Ralf Wohlleben im Gerichtssaal in München. Foto: Andreas Gebert/Archiv
NSU-Prozess

NSU-Waffenbeschaffer Ralf Wohlleben ist frei - zumindest vorerst

Der als NSU-Helfer verurteilte frühere NPD-Funktionär Ralf Wohlleben ist aus dem Gefängnis München-Stadelheim entlassen worden. Das teilte das OLG München mit.

Lebenslange Haft für Beate Zschäpe wegen der Mordserie des «Nationalsozialistischen Untergrunds». Foto: Peter Kneffel
Weitere Aufklärung gefordert

NSU-Prozess endet mit hohen Strafen

Die Liste der Gräueltaten des NSU ist lang: zehn Morde, zwei Sprengstoffanschläge und viele Raubüberfälle. Fast 440 Tage hat das Oberlandesgericht München darüber verhandelt. Doch auch nach dem Urteil reißt die Kritik nicht ab, Fragen bleiben offen.

Urteil im NSU-Prozess
München

Beate Zschäpe als zehnfache Mörderin verurteilt

Beate Zschäpe wirkt gefasst, als das Gericht sie als zehnfache Mörderin verurteilt. Die Aufarbeitung der NSU-Mordserie ist damit noch lange nicht beendet.

Das Oberlandesgericht München hat Beate Zschäpe wegen zehnfachen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt. Foto: Peter Kneffel
Analyse

Lebenslang für Zschäpe

Also doch: Das Münchner Oberlandesgericht verurteilt Beate Zschäpe als Mittäterin an allen Verbrechen des NSU. Die Plädoyers der Verteidiger und die Appelle der Hauptangeklagten beeindruckten die Richter nicht. Doch die juristische Aufarbeitung ist nicht zu Ende.

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NSU

Heutiges Urteil im NSU-Prozess ändert wenig am Leid der Angehörigen

Am Mittwoch fällt das Urteil im NSU-Prozess. Die Angehörigen der Ermordeten bleiben dennoch ratlos und verzweifelt zurück. Denn vieles wurde nicht aufgeklärt.

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Justiz

Warum der NSU-Prozess so teuer ist

Am Mittwoch wird das Urteil verkündet. Sieben Gründe, weshalb sich das Verfahren so hinzog

Beate Zschäpe zwischen ihren Anwälten Hermann Borchert (l) und Mathias Grasel (r) im Gerichtssaal des Oberlandesgericht München. Die Hauptverhandlung dauert schon mehr als fünf Jahren. Foto: Peter Kneffel
Urteilsverkündung am Mittwoch

Sieben Gründe, warum der NSU-Prozess so lange dauert

Lebenslang für Beate Zschäpe - so lautet kurz vor dem Urteil im NSU-Prozess die Erwartungshaltung einer breiten Öffentlichkeit. Nur: So einfach ist das nicht. Und das ist nur einer von gleich mehreren Gründen, warum das Verfahren mehr als fünf Jahre gedauert hat.

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Justiz

Das Ende naht

Nach mehr als fünf Jahren ist der NSU-Prozess am Ziel: Am 11. Juli will das Gericht die Urteile sprechen. Zuvor hat Beate Zschäpe noch das Recht auf das letzte Wort – und nutzt es

Gemeinsam mit ihren beiden mutmaßlichen Komplizen Mundlos und Uwe Böhnhardt lebte Beate Zschäpe von 1998 bis 2011 im Untergrund. Foto: Tobias Hase/Archiv
NSU-Prozess

Schlussworte: Beate Zschäpe distanziert sich von NSU-Verbrechen

Am 11. Juli spricht das Gericht sein Urteil im NSU-Prozess - nach mehr als fünf Jahren. Vorher hat sich Beate Zschäpe noch einmal persönlich zu Wort gemeldet.