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Reinhard Bussler

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Donauwörther Soldaten jetzt auch im Kriegsgebiet

Donauwörther Soldaten jetzt auch im Kriegsgebiet

Donauwörth/Nördlingen Für die Soldaten in der Donauwörther Alfred-Delp-Kaserne hat ein neues, gefährliches Kapitel begonnen: Das Bataillon für Elektronische Kampfführung (Eloka) 922 stellt nun ein festes Kontingent für die internationalen Truppen in Afghanistan. Dies berichtete Bataillonskommandeur Reinhard Bussler in seiner Abschiedsrede. Bussler verlässt nach zweieinhalb Jahren den Standort. Neuer Chef in der Kaserne auf dem Schellenberg ist Oberstleutnant Janus Kaschta (siehe "Zur Person").

Mit der Widmung vom Verteidigungsminister

Mit der Widmung vom Verteidigungsminister

Donauwörth In einem Interview zu seinen ersten Monaten im Deutschen Bundestag hatte der neu gewählte Bundestagsabgeordnete Ulrich Lange unter anderem darauf hingewiesen, dass sein Büro direkt neben dem von Verteidigungsminister MdB Dr. Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg liegt. Dies veranlasste den Donauwörther Stab der Alfred-Delp-Kaserne zu der Idee, das in der Kaserne hängende Bild des Verteidigungsministers durch ein Unikat zu ersetzen. Das heißt, ein Porträt mit Originalunterschrift des Ministers. Diesem Wunsch konnte auf Vermittlung des CSU-Ortsvorsitzenden Donauwörths, Stadtrat Wolfgang Fackler, und dem Wirken von MdB Ulrich Lange entsprochen werden. Nun wurde dieses Bild mit der Widmung "mit guten Wünschen nach Donauwörth" dem Kommandeur Oberstleutnant Reinhard Bussler und einem seiner Stellvertreter, Oberstleutnant Jörg Amtsberg, überreicht.

"Soldaten stehen in der Mitte der Gesellschaft"

"Soldaten stehen in der Mitte der Gesellschaft"

Monheim/Dillingen Sie sorgten für einen imposanten Anblick - die rund 230 Rekruten der Bundeswehrstandorte Donauwörth und Dillingen, die vor der Monheimer Stadthalle zum feierlichen Gelöbnis angetreten waren. Dazu kamen ihre Angehörigen und Freunde, die aus dem ganzen Bundesgebiet in die Jurastadt gereist waren.

Soldaten stehen in der Mitte der Gesellschaft

Soldaten stehen in der Mitte der Gesellschaft

Monheim Sie sorgten für einen imposanten Anblick - die rund 230 Rekruten der Bundeswehrstandorte Donauwörth und Dillingen, die vor der Monheimer Stadthalle zum feierlichen Gelöbnis angetreten waren. Dazu kamen ihre Angehörigen und Freunde, die aus dem ganzen Bundesgebiet in die Jurastadt gereist waren.

Bundeswehr Kaserne
Übelkeit und Durchfall

Norovirus legt Kaserne in Donauwörth lahm

Eine heftige Viruserkrankung hat den Betrieb in der Donauwörther Alfred-Delp-Kaserne weitgehend lahmgelegt. Innerhalb eines Tages litten plötzlich zahlreiche Soldaten an starker Übelkeit und Durchfall.

250 000 Einsatztage

Donauwörth (wwi) - Der Kosovo ist für viele Soldaten aus dem Eloka-Bataillon 922 in Donauwörth fast so etwas wie eine zweite Heimat geworden. Dies wird aus den Zahlen deutlich, die Kommandeur Reinhard Bussler beim Neujahrsempfang nannte. Bussler zog angesichts des seit gut zehn Jahren laufenden Friedenseinsatzes nun eine Bilanz. Demnach brachten es in diesem Zeitraum rund 2500 Soldaten auf insgesamt circa 250 000 Einsatztage. Neun Kameraden hätten - rechnet man die einzelnen Aufenthalte zusammen - bereits über 800 Tage im Kosovo hinter sich, drei sogar über 900.