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30.11.2018

Der Kuka-Krimi: Wie geht es weiter in Augsburg?

Kuka wurde vor zwei Jahren vom chinesischen Investor Midea übernommen.
Bild: Ulrich Wagner

Kuka-Chef Till Reuter muss gehen - das sorgt in Augsburg für Unruhe. Welche Rolle spielen die Chinesen und wie geht es weiter? Hören Sie jetzt unseren Podcast.

Damit hatte vor wenigen Wochen noch niemand gerechnet: Kuka-Vorstandschef Till Reuter verlässt das Unternehmen vorzeitig - und zwar bereits am 6. Dezember 2018. Ein Grund dafür sind wohl Schwierigkeiten zwischen Reuter und dem chinesischen Investorkonzern Midea, der offenbar stärker im Tagesgeschäft präsent sein will. Welche Folgen hat das für den Standort Augsburg - und sind Investoren aus China eine Gefahr für deutsche Unternehmen? Darüber spricht Michael Stifter, Leiter des Ressorts Politik und Wirtschaft, im aktuellen Bayernversteher-Podcast mit dem Chefkorrespondenten der Augsburger Allgemeinen, Stefan Stahl, der Kuka seit vielen Jahren intensiv beobachtet und bereits viele Krisen und Erfolge miterlebt hat.

Jetzt im Podcast: Sind chinesische Investoren eine Gefahr für die deutsche Wirtschaft?

Maßgeblich verantwortlich für die Erfolge der vergangenen Jahre war der bisherige Vorstandschef Till Reuter, der Kuka ab 2009 aus einer schweren Krise zu neuen Millionengewinnen führte. Allerdings musste Kuka in diesem Jahr eine Gewinnwarnung herausgeben. Reicht das schon für die Entlassung eines beliebten Chefs? Und gibt es überhaupt so etwas wie Dankbarkeit in börsennotierten Unternehmen? Antworten darauf gibt Stefan Stahl in unserem aktuellen Podcast - und lässt auch anklingen, wo er sich mehr strategische Klugheit gewünscht hätte.

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Strategie hat in jedem Fall die Übernahme europäischer Firmen durch chinesische Investoren. Welche Gefahr geht davon aus? Und warum sind chinesische Investoren bei all ihrem schlechten Ruf trotzdem bei vielen Unternehmen beliebt? Chefkorrespondent Stefan Stahl erklärt, inwiefern deutsche Firmen die Investoren aus Fernost schätzen - und wo die Weitergabe von Know-How nach China zum Problem wird.

Die Augsburger treibt derweil eine andere Frage um: Sind die gut 4000 Arbeitsplätze bei Kuka sicher und bleibt der Standort in den kommenden Jahren bestehen? Auch hier spielt die strategische Ausrichtung des chinesischen Investors Midea eine große Rolle, erklärt unser Experte. Warum das für die Region nicht unbedingt schlecht ist und welche Chancen die Übernahme für Augsburg bietet, hören Sie in unserem Podcast.

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