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17.09.2017
18.09.2017

"Anne Will": Gäste "zwischen Wohlfühlwahlkampf und Wutbürgern"

Bei Anne Will geht es heute um das Thema: "Zwischen Wohlfühlwahlkampf und Wutbürgern - Verstehen die Politiker ihre Wähler noch?".
Foto: NDR/Wolfgang Borrs

Wohlfühlwahlkampf und Wutbürger: Bei Anne Will geht es eine Woche vor der Bundestagswahl um die politische Kultur im Land. Lesen Sie hier, wer zu den Gästen zählte.

"Zwischen Wohlfühlwahlkampf und Wutbürgern - Verstehen die Politiker ihre Wähler noch?". So lautet das Thema am 17.09.17 bei "Anne Will" (Das Erste, 21.45 Uhr).

Die Bundesrepublik erlebt den langweiligsten Wahlkampf ihrer Geschichte, sagen Kritiker - und das nicht erst seit dem TV-Duell zwischen Kanzlerin Angela Merkel und Herausforderer Martin Schulz. Alles zu inhaltsarm, zu harmonisch, so der Verwurf.

Gleichzeitig hat die CDU-Chefin nie so polarisiert wie im zwölften Jahr ihrer Kanzlerschaft. Bei ihren Wahlkampfauftritten erntet sie Beifall, aber auch Ablehnung. In vielen Städten Ostdeutschlands schlägt der Kanzlerin sogar abgrundtiefer Hass entgegen. So wie in Finsterwalde oder in Bitterfeld. „Hau ab!“, brüllen dort hunderte Menschen, „Volksverräterin!“ oder „Merkel in den Knast!“. Manchmal fliegen neben Worten auch Tomaten auf die Bühne.

Woher kommt dieser Frust? Erreichen die Politiker die Bürger nicht mehr? Und gibt es wirklich kaum Unterschiede zwischen den Parteien? Über diese und andere Fragen diskutierte Anne Will am Sonntagabend mit folgenden Gästen.

Gäste am 17. September bei "Anne Will"

Theo Waigel (CSU): Ehemaliger Bundesfinanzminister

Theo Waigel.
Foto: Matthias Balk, dpa

Gesine Schwan (SPD): Politologin

Gesine Schwan.
Foto: dpa (Archiv)

Thea Dorn: Philosophin und Publizistin

Thea Dorn.
Foto: Svea Pietschmann, dpa

Bernhard Pörksen: Professor für Medienwissenschaft

Bernhard Pörksen.
Foto: dpa (Archiv)

Frank Richter: Theologe und ehemaliger Leiter der Sächsischen Landeszentrale für Politische Bildung

"Anne Will" läuft immer sonntags im Ersten

"Anne Will" läuft seit 2007 im Ersten. Ende 2015 erhielt die Talkshow den Sendeplatz von Günther Jauch zurück und wird seither wieder am Sonntagabend ausgestrahlt.

Anne Will wurde 1966 in Köln geboren. Sie studierte Geschichte, Politologie und Anglistik in Köln und Berlin. Als erste Frau moderierte sie 1999 die ARD-Sportschau. Von April 2001 bis Juni 2007 moderierte Anne Will die Tagesthemen; zunächst im Wechsel mit Ulrich Wickert, später mit Tom Buhrow. 2006 erhielt sie den Deutschen Fernsehpreis für die "Beste Moderation Information". AZ

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Die Diskussion ist geschlossen.

17.09.2017

Hallo liebe Leute,

also die Anne-Will-Sendung, kann man meiner Meinung nach nur noch in der Pfeife rauchen; mitsamt den Gästen. Schade um die verlorene Lebenszeit. Man sollte sich lieber anderweitig informieren und querdenken. Prost, ich trinknen Tee, und wähl die AfD.

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17.09.2017

Rauchen Sie doch die AfD gleich mit in der Pfeife. Nach dem nächsten Sonntag werden Sie stärkere Getränke als Tee brauchen, um die zu ertragen.

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17.09.2017

Ich rauche Fr. Merkel auch noch mit, weil rauchen ist ungesund. Keine/kaum bezahlbaren Miet-Wohnungen, kein Zins auf Sparbuch, und es wird nicht thematisiert wer die zig-Milliarden €, für die Flüchtlingswelle bezahlen soll/kann. Meine Kind? Ich? Meine Brüder? Wer? Nur noch zum weinen und lachen zugleich. Jetzt erst recht AfD.

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17.09.2017

Ausgerechnet die AfD, welche überhaupt nicht in der Lage ist irgendwelche Gegenmaßnahmen zu treffen. Um die Merkel zu treffen gibt es Besseres.

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17.09.2017

Genau!

Ausgerechnet die Alternative für Deutschland (AfD)! Ist ja noch eine Azubi-Partei, im 4-ten Lehrjahr nun, wie zB. früher die grünen. Brauchen halt erst mal Praktikum in der Opposition, damit frischer Wind ins Parlament kommt. :-) Später klappts dann auch mit den Nachbarn, da bin ich ganz zuversichtlich. Also, nur keine Panik verbreiten. Ruhig Blut, alles wird gut.

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