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Seoul

13.02.2018

20 Jahre Haft für Vertraute von Südkoreas ehemaliger Präsidentin Park

Choi Soon Sil ist die Schlüsselfigur in einer Affäre, die Park das Amt gekostet hat. Am Dienstag wurde sie zu 20 Jahren Haft verurteilt.
Bild:  Kppa, dpa (Archiv)

Choi Soon Sil wird wegen Korruption und Machtmissbrauch verurteilt. Als Vertraute von Südkoreas Ex-Präsidentin hat sie sich mit Parks Einverständnis an Spendengeldern bereichert.

In der Korruptionsaffäre um Südkoreas ehemalige Präsidentin Park Geun Hye hat ein Gericht in Seoul deren Vertraute Choi Soon Sil zu 20 Jahren Gefängnis verurteilt. Choi wurde am Dienstag des Machtmissbrauchs, der Korruption und der Einmischung in staatliche Angelegenheiten für schuldig befunden. Die Staatsanwaltschaft hatte eine 25-jährige Haftstrafe gefordert.

Auch Ex-Präsidentin Park steht vor Gericht

Die langjährige Vertraute der abgesetzten Präsidentin war angeklagt, mit Parks Einverständnis hohe Bestechungsgelder von südkoreanischen Unternehmen wie Samsung kassiert zu haben. Sie soll ihre langjährigen Beziehungen zur Staatschefin ausgenutzt haben, um insgesamt 77,4 Milliarden Won (rund 64 Millionen Euro) an Spendengeldern für ihre Stiftungen einzutreiben und sich dabei persönlich zu bereichern.

Choi hatte in allen 18 Anklagepunkten auf nicht schuldig plädiert. Park steht ebenfalls wegen Machtmissbrauchs, Bestechung und Nötigung vor Gericht. Wann es in ihrem Marathon-Verfahren zu einem Urteil kommt, ist unklar. (AFP)

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