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  3. Abitur 2019: Drei Länder korrigieren Mathe-Abi: Wie sieht es in Bayern aus?

Abitur 2019
06.06.2019

Drei Länder korrigieren Mathe-Abi: Wie sieht es in Bayern aus?

Die Diskussion um das Mathe-Abi 2019 hält an.
Foto: Armin Weigel, dpa

Plus Drei Bundesländer wollen die umstrittenen Abi-Prüfungen im Fach Mathematik besser bewerten. Bayern bleibt hart. Entsteht dadurch ein Nachteil für die Schüler?

Das bayerische Abitur gilt als das anspruchsvollste in ganz Deutschland – und jetzt werden auch noch in drei anderen Ländern mit vermeintlich leichteren Prüfungen die Noten von der Politik nachgebessert. In Bremen, Hamburg und im Saarland passen die Schulbehörden die Bewertung im Fach Mathematik an. Denn in vielen Bundesländern hatten Schüler protestiert. Sie fanden die Prüfungen zu schwer. Abiturienten und Lehrervertretungen in Bayern fürchten jetzt Nachteile.

Freistaat Bayern ließ Mathe-Abitur nach Petition prüfen

In Deutschland hat nämlich jedes Bundesland sein eigenes Abitur. Doch manche Aufgaben ähneln sich, denn die Länder können Teile ihrer Prüfungen aus einem gemeinsamen Topf übernehmen. Auch im Freistaat hatten 75.000 Menschen in einer Online-Petition das diesjährige Mathe-Abitur als zu anspruchsvoll kritisiert und gefordert, die Bewertung weniger streng zu gestalten. Doch Bayerns Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) blieb hart, nannte die Prüfung „ambitioniert, aber machbar“. Derzeit sehe er keinen Grund, an seiner Entscheidung etwas zu ändern, sagte Piazolo am Mittwoch unserer Redaktion. „Wenn bei 16 Bundesländern drei Länder nachträglich in die Korrektur eingreifen, ist das für mich noch kein Anlass, meine Position aufzugeben.“

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