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Ärzte bekommen lächerlich wenig pro Hausbesuch

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Kommentar Von Joachim Bomhard
08.01.2019

Ärzte fühlen sich für ihre Hausbesuche zu schlecht bezahlt. Das hat Folgen für die Patienten und muss sich ändern. Der Hausbesuch muss für Ärzte attraktiver werden.

Auf den ersten Blick wirkt es so, als würde es den Ärzten mit der Forderung nach einer besseren Bezahlung von Hausbesuchen nur um – noch – mehr Geld gehen. Es steckt mehr dahinter. Hausbesuche sind ein Bestandteil der ärztlichen Versorgung. Die Patienten haben sogar einen Anspruch darauf, wenn ihr Zustand es nicht erlaubt, zur Sprechstunde in die Praxis zu kommen. Dennoch ist die Zahl der Besuche in den vergangenen Jahren rapide zurückgegangen.

Hausbesuch muss für Ärzte attraktiver werden

Das Geld, das ein Arzt dafür bekommt, dürfte eine entscheidende Rolle spielen. Denn im Vergleich zu den Kosten, die ein Handwerker berechtigt in Rechnung stellt, ist die Bezahlung eines Hausbesuches tatsächlich lächerlich. Sie steht in keinem Verhältnis zu Zeitaufwand und entstandenen Fahrtkosten – insbesondere, wenn es sich um eine Landpraxis handelt.

Die Ärzte in Deutschland leben in einem staatlich stark regulierten System der Selbstverwaltung. Über die Kassenärztliche Vereinigung haben sie damit vieles in der eigenen Hand, müssen sich aber auch untereinander und mit den Kassen einigen. Wie wäre es, den Hausbesuch wieder attraktiver zu machen? Die Patienten würde es freuen.

Hier finden Sie den Artikel Bald keine Hausbesuche mehr? Ärzte fordern mehr Geld

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