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10.05.2015

AfD-Chef Lucke: Flüchtlinge sollen Asylantrag künftig im Ausland stellen

Der Vorsitzende der Alternative für Deutschland, Bernd Lucke.
Bild: Maurizio Gambarini (dpa)

Flüchtlinge sollen ihre Asyl-Anträge künftig bereits im Ausland stellen, fordert AfD-Chef Bernd Lucke. Zudem plädiert er für ein "Zuwanderungsgesetz" für Wirtschaftsmigranten.

AfD-Parteichef Bernd Lucke plädiert für einen radikalen Kurswechsel in der Asylpolitik. Politisch Verfolgte und Kriegsflüchtlinge sollten seinen Vorstellungen zufolge künftig nur noch im Ausland einen Antrag auf Aufnahme in Deutschland stellen dürfen. Dafür müssten die deutschen Botschaften besser ausgestattet und zusätzliche Anlaufstellen geschaffen werden, verlangte Lucke am Wochenende auf seiner Website. 

Gleichzeitig forderte er für Wirtschaftsmigranten ein "Zuwanderungsgesetz, das die Einreise nach Deutschland an die schulische Bildung, an die beruflichen Kenntnisse, an Sprachkenntnisse und an ein Bekenntnis zum Grundgesetz knüpft". Wer diese Kriterien nicht erfülle, sollte nach Ansicht der Alternative für Deutschland (AfD) zügig abgeschoben werden. 

Die Bundesregierung hatte wegen der steigenden Asylbewerberzahlen am Freitag die Schaffung von 2000 zusätzlichen Stellen beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge angekündigt. Dadurch sollen die Asylverfahren beschleunigt werden. Bisher können politisch Verfolgte in deutschen Botschaften keinen Antrag auf Asyl stellen. dpa

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