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Alternative für Deutschland

11.01.2015

AfD-Chef Lucke: Keine Bedrohung durch "Islamisierung"

Bernd Lucke setzt lieber auf Anti-Euro als auf Fremdenhass.
Bild: Kay Nietfeld/Archiv (dpa)

Bernd Lucke, Parteichef der Alternative für Deutschland (AfD), sieht Deutschland nicht durch eine "Islamisierung" bedroht. Er sehe den Begriff kritisch,

Das sagte Bernd Lucke am Samstag beim Bundeskongress der AfD-Jugendorganisation "Junge Alternative" (JA) in Bottrop. Dennoch müsse die Zuwanderung stärker kontrolliert werden. "Wir haben zum Teil erhebliche Einwanderung aus muslimischen Ländern und mit dieser Einwanderung verknüpfen sich viele Probleme." 

Bernd Lucke und der Vorwurf gegen Merkel

Lucke warf Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) "Verlogenheit und Scheinheiligkeit" in der Zuwanderungspolitik vor - 2005 habe sie noch die gleiche Position wie die AfD vertreten. 

Die Delegierten wählten den 31-Jährigen Philipp Meyer aus Erfurt zum neuen JA-Vorsitzenden. Der bisherige Vorsitzende Philipp Ritz hatte nicht mehr kandidiert. Die Jugendorganisation der rechtskonservativen AfD hat Landesverbände in 13 der 16 Bundesländer Bundesländern, ist allerdings nicht in allen Ländern der AfD angeschlossen. Nach eigenen Angaben hat sie 650 bis 700 Mitglieder. dpa

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