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Alternative für Deutschland
12.06.2015

Streit in der AfD: Landeschefs beschließen Treffen in einer Woche

Frauke Petry ist Landesvorsitzende der Alternative für Deutschland in Sachsen und gehört dem Bundesvorstand an.
Foto: Matthias Hiekel/Archiv (dpa)

Bei der Alternative für Deutschland, kurz AfD, wird es an diesem Samstag doch keinen Parteikonvent geben - anders als von der Co-Vorsitzenden Frauke Petry beabsichtigt.

Die Landesvorsitzenden beschlossen am Freitag in einer Telefonkonferenz aber mehrheitlich, am 20. Juni in Kassel ein Treffen der "Vertreter aus Ländern und Bundespartei" zu organisieren. Ob dieses Treffen dann ein beschlussfähiger Parteikonvent sein wird, ist aber noch völlig offen.

Hin und Her bei der Alternative für Deutschland

Das Hin und Her ist Teil des internen Machtkampfs zwischen dem Co-Vorsitzenden Bernd Lucke vom liberal-konservativen Flügel und seiner Kollegin Petry vom national-konservativen Flügel.

Petry hatte ursprünglich bereits für diesen Samstag zu einem Konvent nach Kassel eingeladen. Dort hätte nach Angaben aus Parteikreisen über eine Verschiebung des Bundesparteitags diskutiert werden sollen. Es lag der Vorschlag auf dem Tisch, für September einen Delegiertenparteitag einzuberufen.

AfD: Bundesparteitag wohl am 4. Juli in Essen

Nach derzeitigem Stand soll der zweitägige Bundesparteitag am 4. Juli in Essen beginnen. Eingeladen sind nicht nur Delegierte, sondern alle AfD-Mitglieder. Wichtigster Tagesordnungspunkt wird die Wahl eines neuen Bundesvorstandes sein. Parteigründer Lucke hat nach Einschätzung einiger Beobachter bessere Chancen, zum Vorsitzenden gewählt zu werden, wenn nicht nur die Delegierten abstimmen. dpa

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