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Porträt
26.11.2021

Anne Spiegel: Sie soll Familienministerin in der Bundesregierung werden

Anne Spiegel soll neue Familienministerin unter Kanzler Olaf Scholz werden.
Foto: Sebastian Gollnow, dpa (Archivbild)

Anne Spiegel soll Familienministerin für die Grünen werden. Das Amt hat sie schon auf Landesebene bekleidet. Wir stellen die Politikerin aus Rheinland-Pfalz vor.

Die Grüne Anne Spiegel soll neue Familienministerin im Ampel-Kabinett werden. In diesem Amt konnte sie auf Landesebene bereits Erfahrung sammeln: In Rheinland-Pfalz ist sie seit 2016 Ministerin für Familie, Frauen, Jugend und Verbraucherschutz.

Spiegel wurde 1980 in Leimen in Rheinland-Pfalz geboren, aufgewachsen ist sie in Ludwigshafen und in Speyer, wo sie bis heute mit ihrer Familie lebt. Sie studierte Psychologie, Philosophie und Politik, bevor sie in die Politik ging. 1999 trat sie in den Landesvorstand der Grünen Jugend in Rheinland-Pfalz ein, 2002 rückte sie in den Bundesvorstand der Grünen Jugend auf, dem sie bis 2004 angehörte.

Anne Spiegel als Familienministerin: Sie kämpft für die Rechte der Frauen

Von 2011 bis 2016 war sie Mitglied des Landtags in Rheinland-Pfalz und von 2014 bis 2016 Mitglied im Stadtrat von Speyer. Seit 2016 bekleidet sie den Ministerposten im Familienressort in der Landesregierung. 2019 wurde sie außerdem in den Parteirat der Grünen gewählt.

Auf ihrer Webseite verrät Spiegel, dass sie als Kind Pinguinforscherin werden wollte und bis heute fasziniert von den Tieren sei. Außerdem sei sie seit 25 Jahren Vegetarierin. Sie schreibt auch, dass ihr Vorbild die neuseeländische Premierministerin Jacinda Ardern sei, weil sie - wie Spiegel auch - für Weltoffenheit, Toleranz, Frauenrechte und den Kampf gegen den Klimawandel einstehe.

Video: SAT.1

Grüne Politikerin Anne Spiegel hat vier Kinder

Spiegel ist Mutter von vier Kindern, was für sie auch politisch eine Rolle spiele, wie sie auf ihrer Webseite schreibt: "Als vierfache Mutter ist für mich beispielsweise das Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf nicht nur ein politisches Anliegen – es bewegt mich auch persönlich sehr. Dazu passt, dass die Stärkung von Frauen und Familien ein besonderer Schwerpunkt meiner Arbeit als Ministerin ist." Auch als Bundesministerin wird sie künftig für Frauenthemen zuständig sein.

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