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26.06.2017

Anschlag in Mekka vereitelt

Saudische Sicherheitskräfte haben nach eigenen Angaben eine „gewaltige Terrorverschwörung“ aufgedeckt und einen Anschlag auf die Große Moschee in Mekka vereitelt. Dabei habe sich ein Terrorist selbst getötet. Zum Ausklang des islamischen Fastenmonats Ramadan versammelten sich Millionen Gläubige in Mekka, dem zentralen Wallfahrtsort der Muslime.

Der vereitelte Anschlag auf die Moschee sei von drei Terrorzellen geplant worden, erklärte der Sprecher des Innenministeriums, Mansur al-Turki, am Samstag. Zwei der Gruppen hätten in Mekka und eine in der Nachbarstadt Dschidda ihre Basis gehabt. Fünf Verdächtige seien festgenommen worden und würden verhört, darunter eine Frau. Nähere Angaben zu den Tätern wollte Al-Turki aus Ermittlungsgründen nicht machen.

1979 hatten 200 bewaffnete Islamisten die Große Moschee gestürmt und dutzende Pilger als Geiseln genommen. Bei der Erstürmung des Gebäudes durch Sicherheitskräfte starben damals 153 Menschen.

Der neue Anschlagsversuch wurde auch vom saudischen Erzrivalen Iran verurteilt. Teheran rief dazu auf, gemeinsam dieses „teuflische Phänomen“ zu bekämpfen. (dpa)

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