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"Anti-Auto-Politik"
08.04.2019

FDP: Regierung trägt Mitschuld an Krise der Autobranche

Michael Theurer (FDP) kritisiert die Politik der Bundesregierung.
Foto: Kappeler, dpa

Exklusiv Laut FDP-Fraktionsvize Theurer wird der Absatz der Autobauer in Deutschland sinken. Grund dafür sei auch die Politik der Bundesregierung.

Angesichts der zunehmenden Absatzprobleme der Automobilindustrie fordert die FDP einen Kurswechsel der Bundesregierung. "Zwischen Fahrverboten und der erzwungenen einseitigen Fokussierung auf die Elektromobilität lässt sich die Bundesregierung aus Angst vor dem grünen Umfragehoch in eine Anti-Auto-Politik treiben", kritisierte der stellvertretende FDP-Fraktionschef Michael Theurer. "Das Lavieren der Bundesregierung ist grob fahrlässig, dabei wäre im Autoland Nummer eins Technologieoffenheit das Gebot der Stunde", forderte der FDP-Wirtschaftsexperte mehr politische Berechenbarkeit für die deutschen Autobauer.

FDP: Automobilbranche steht Absatzeinbruch bevor

Stattdessen trage die Bundesregierung eine Mitschuld an den wachsenden Problemen der Branche, sagte Theurer und verwies darauf, dass der Verband der Automobilindustrie für dieses Jahr einen Einbruch der Inlandsproduktion um fünf Prozent erwartet. Wie Theurer unter Berufung auf ihm vorliegende Zahlen des Statistischen Bundesamts sagte, sei die Inlandsproduktion in diesem Jahr bereits schon um ein Prozent gesunken.

"Zur Schwächung der Auslandsnachfrage gesellt sich das verheerend widersprüchliche Vorgehen der Bundesregierung", kritisierte sagte der stellvertretende FDP-Fraktionschef. "Der Wohlstand unzähliger Familien hängt an Deutschlands Autoproduktion", fügt er hinzu. Auch das "Grundrecht auf individuelle Mobilität" dürfe nicht zur Debatte gestellt werden. (pom)

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