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München

14.03.2018

Befangenheitsantrag im NSU-Prozess verzögert Zschäpe-Plädoyers weiter

Die Angeklagte Beate Zschäpe im Gerichtssaal im Oberlandesgericht in München neben ihrem Anwalt Mathias Grasel.
Bild: Peter Kneffel, dpa (Archiv)

Im NSU-Prozess standen die Plädoyers von Beate Zschäpe an. Nun gibt es aber einen weiteren Befangenheitsantrag.

Ein weiterer Beweisantrag hat die Plädoyers von Beate Zschäpe im NSU-Prozess auch am Mittwoch verzögert. Der mutmaßliche Lieferant der "Ceska"-Mordwaffe, Ralf Wohlleben, lehnte zu Beginn der Verhandlung sämtliche Richter des Münchner Staatsschutzsenats am Oberlandesgericht ab. Weiterverhandelt werden soll am Dienstag.

Das Gericht hatte zuvor mehrere Anträge Wohllebens abgelehnt, einen neuen Zeugen zu vernehmen. Nach Überzeugung seiner Anwälte soll dieser Zeuge die "Ceska" an das abgetauchte NSU-Trio ausgeliefert haben und nicht Wohlleben. Die Verteidiger berufen sich auf einen Neonazi aus Baden-Württemberg. Der hatte vor dem Stuttgarter NSU-Untersuchungsausschuss gesagt, er habe drei Waffen an den Mann weitergegeben, den die Wohlleben-Verteidiger als Zeugen hören wollen.

Mit der "Ceska"-Pistole haben Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt neun ihrer zehn Morde verübt. Die Opfer waren in diesen Fällen türkisch- oder griechischstämmige Gewerbetreibende. Zschäpe ist als Mittäterin des "Nationalsozialistischen Untergrunds" angeklagt. Für sie hat die Bundesanwaltschaft lebenslange Haft gefordert, für Wohlleben zwölf Jahre.   (dpa)

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13.03.2018

wie lange lässt sich unsere Regierung noch verarschen????

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