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Brexit
29.06.2016

Der Gipfel der 27 und warum dieser Mittwoch wichtig ist

Gut eine Woche nach dem Brexit-Votum erblickt ein neues Geschöpf das Licht der Welt - der Gipfel der 27.
Foto: Gregor Fischer/Archiv (dpa)

Gut eine Woche nach dem Brexit-Votum erblickt ein neues Geschöpf das Licht der Welt - der Gipfel der 27. Und das ist nicht der einzige Punkt, warum dieser Tag bedeutsam ist.

Die Freude hält sich in Grenzen, aber an diesem Mittwoch erblickt ein neues Geschöpf das Licht der Welt - der Gipfel der 27. Und das ist nicht der einzige Punkt, warum dieser Tag bedeutsam ist:

- Keine Woche nach der Brexit-Entscheidung treffen sich die Staats- und Regierungschefs der EU zum ersten Mal ohne den britischen Premierminister. Das informelle Format der 27, das streng genommen kein EU-Gipfel ist, dürfte bald die Regel sein. EU-Ratspräsident Donald Tusk hat bereits für September ein weiteres solches Spitzentreffen ohne britische Beteiligung angekündigt. Auch wenn die Formalitäten der Scheidung noch völlig offen sind.

- Wie geht es weiter? Genau über diese Frage wollen Kanzlerin Angela Merkel und die 26 anderen Chefs am zweiten Gipfeltag in Brüssel beraten. Vor allem geht es um einen Fahrplan. Solange London nicht offiziell nach Artikel 50 den Austritt aus der EU beantragt, soll es zwar keine Gespräche mit den Briten geben, aber der Rest der EU will sich sehr wohl verständigen.

- In Großbritannien beginnt unterdessen die konservative Partei mit der Kandidatennominierung für die Nachfolge von David Cameron. Der Premier hat angekündigt zurückzutreten. Die Nominierungsphase endet schon am Donnerstag.

- Und dann gibt es noch einen Blick in die mögliche Zukunft einer EU ohne Großbritannien - aber mit Schottland. Die schottische Regierungschefin Nicola Sturgeon kommt nach Brüssel und trifft sich mit EU-Parlamentspräsident Martin Schulz. Sturgeon sagt, sie sei entschlossen, "Schottlands Beziehung zur EU zu bewahren". Mehr als 60 Prozent der schottischen Wähler hatten beim EU-Referendum am Donnerstag für einen Verbleib Großbritanniens in der EU votiert.  (dpa)

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