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Brexit
07.02.2019

May und Juncker vereinbaren weitere Brexit-Gespräche

Jean-Claude Juncker und Theresa May haben weitere Brexit-Gespräche vereinbart.
Foto: Olivier Hoslet, dpa

Um doch noch einen Weg für einen geordnete EU-Austritt zu finden, haben die EU und Großbritannien am Donnerstag neue Brexit-Gespräche vereinbart.

Die Europäische Union und Großbritannien haben neue Brexit-Gespräche vereinbart, um doch noch einen Weg für einen geordneten EU-Austritt des Vereinigten Königreichs zu finden. Dieses Ergebnis des Treffens von Premierministerin Theresa May und EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker teilte ein Kommissionssprecher am Donnerstag mit. May und Juncker wollten sich vor Ende Februar noch einmal treffen, um über mögliche Ergebnisse der Gespräche zu beraten.

Brexit ist für 29. März 2019 geplant

Großbritannien will die EU am 29. März verlassen. Kommt kein Austrittsvertrag zustande, droht ein chaotischer Bruch mit weitreichenden Folgen für die Wirtschaft. Der Brexit-Beauftragte des Europaparlaments, Guy Verhofstadt, hat Regierung und Opposition in Großbritanien zur Zusammenarbeit beim EU-Austritt aufgefordert. In dem Zusammenhang begrüßte Verhofstadt am Donnerstag ein Angebot von Labour-Chef Jeremy Corbyn, die britische Premierministerin Theresa May unter bestimmten Bedingungen zu unterstützen.

Verhofstadt äußerte sich gemeinsam mit EU-Parlamentspräsident Antonio Tajani nach einem Gespräch mit May in Brüssel. Tajani begrüßte die Ankündigung neuer Gespräche beider Seiten, zumal ein ungeregelter Brexit nach seinen Worten eine Katastrophe wäre. "Wir müssen mit Großbritannien reden, reden, reden", sagte Tajani. Verhofstadt sagte: "Ein 'No-Deal' ist für uns keine Option, es wäre ein Desaster auf beiden Seiten des Kanals." (dpa)

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Die Diskussion ist geschlossen.

10.02.2019

Eigentlich sollte man die Resi und den Hans-Claudius auf eine Insel aussetzen und erst wieder befreien, wenn sie eine beidseitige, endgültige und bindende Entscheidung getroffen haben.
Danach kann England den USA zugeordnet werden, denen sie ja schon seit 100 Jahren politisch angehören.

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