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Bundestagswahl 2021
05.09.2021

Musik-O-Mat zur Bundestagswahl: Welcher Sound zu welcher Partei passt

Den Musik-O-Mat gab es schon bei der Bundestagswahl vor vier Jahren.
Foto: Frank Kleefeldt, dpa

Neben dem Wahl-O-Mat gibt es auch den Musik-O-Mat. Wer beim Streamingdienst Deezer etwa David Bowie, Queen und Reinhard May wählt, kriegt vor allem Armin Laschet.

Weil es ein Kreuz ist mit dem Kreuzchen bei der Bundestagswahl, schickt uns die digitale Welt dankenswerterweise ein paar Abstimmungs-Helferchen auf den heimischen Rechner. Der Wahl-O-Mat der Bundeszentrale für politische Bildung ist der bekannteste. Paar Fragen beantworten aus dem großen Spektrum der Politik, danach bestimmt ein Algorithmus, wem man am ehesten seine Stimme geben sollte. Sicher gibt es auch irgendwo ein Welches-Parteierl-hättens-denn-gern-Spielchen mit, sagen wir, Süßigkeiten. In Richtung: Wer täglich mindestens drei Karamellbonbons isst, wählt überdurchschnittlich häufig FDP oder so.

Der Streamingdienst Deezer offeriert nun zur Laschet-oder-Scholz-oder-Baerbock-Wahl den Musik-o-Mat. Er hat im Vorfeld die Parteien zu deren musikalischen Präferenzen befragt, um „den jeweiligen Sound“ von SPD, Grünen und Co. einzufangen. Die Nutzerin oder der Nutzer muss dann aus neun Kategorien, vom „Sommersong“ bis zum Lieblings-Schlager, je ein Lied aussuchen. Am Ende hat man ein Ergebnis – und staunt nicht schlecht.

Die CSU ist im Musik-O-Mat offenkundig gar nicht berücksichtigt

Die gewählte Truppe Journey (gleich zweimal), Pink, Reinhard Mey, AC/DC, Jack Johnson, Roxette, David Bowie und Queen stimme „zu 44 Prozent mit der Union überein“, sagt der Automat. Darauf muss man erst mal kommen. Es folgen: Grüne und Linke je 22 Prozent, FDP 11. Die AfD wurde vorab erst gar nicht gefragt. Und offenkundig auch nicht die CSU. Trotzdem ist im Ergebnis von der „Union“ die Rede.

Wäre Markus Söders Lieblingsband Kiss berücksichtigt worden, wäre das Rennen ganz anders gelaufen. Es ist ein Kreuz mit dem Kreuzchen.

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