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Bundestagswahl 2021
26.09.2021

Stimmen zur Bundestagswahl 2021: "Unser Ergebnis in Bayern gefällt uns nicht"

CSU-Chef Markus Söder sagte am Abend: "Unser Ergebnis in Bayern gefällt uns nicht, ganz im Gegenteil, es ist kein zufriedenstellendes Ergebnis."
Foto: Fabian Sommer, dpa

SPD und Union liefern sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Auch auf den hinteren Plätzen bleibt es spannend. Die Stimmen zur Bundestagswahl.

Nach der Bundestagswahl 2021 bleibt es spannend. SPD und Union liegen laut erster Hochrechnungen vorn und sehr nahe beieinander. Noch ist unklar, welche Partei triumphieren wird. Auch auf den nachfolgenden Plätzen bleibt es spannend: Wird die FDP viertstärkste Kraft vor der AfD? Und: Schafft es die Linke über die Fünf-Prozent-Hürde?

Bundestagswahl 2021: Was sagen Scholz, Laschet und Baerbock?

Trotz vieler offener Fragen haben sich bereits viele Spitzenpolitikerinnen und -politiker zum Ausgang der Wahl geäußert. Ein Überblick über die ersten Stimmen zur Bundestagswahl:

SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz sagte nach den ersten Hochrechnungen: "Das ist ein großer Erfolg." Viele Wählerinnen und Wähler hätten deutlich gemacht, dass sie einen "Wechsel in der Regierung" wollten und dass der nächste Kanzler Olaf Scholz heißen solle. Die SPD-Vorsitzende Saskia Esken bilanzierte: "Das ist ein historischer Abend für die SPD."

Auch Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet pocht auf den Führungsanspruch in einer neuen Regierung. "Eine Stimme für die Union ist eine Stimme gegen eine linksgeführte Bundesregierung. Deshalb werden wir alles daran setzen, eine Bundesregierung unter Führung der Union zu bilden."

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CSU-Chef Markus Söder sagte: "Unser Ergebnis in Bayern gefällt uns nicht, ganz im Gegenteil, es ist kein zufriedenstellendes Ergebnis." Dennoch liege es deutlich über dem Bundesergebnis der Schwesterpartei CDU.

Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock lobt das Ergebnis ihrer Partei als "historisch bestes Ergebnis". Sie räumte ein: "Wir wollten mehr." Das habe nicht geklappt, auch aufgrund eigener Fehler der Kanzlerkandidatin.

Lindner, Weidel und Hennig-Wellsow zur Bundestagswahl 2021

Der FDP-Vorsitzende Christian Lindner betonte Gemeinsamkeit mit den Grünen, die wie die FDP zugelegt hätten: "Grüne und FDP verbindet, dass beide einen eigenständigen Wahlkampf geführt haben. Beide haben sich – aus unterschiedlicher Perspektive – gegen den Status quo der großen Koalition gewandt."

Die Co-Fraktionsvorsitzende der AfD im Bundestag, Alice Weidel, wertete das Ergebnis ihrer Partei als "sehr solide". Die AfD habe zweistellig abgeschnitten und sei allen Unkenrufen zum Trotz nicht aus dem Bundestag heraus gewählt worden. AfD-Spitzenkandidat Tino Chrupalla sprach ebenfalls von einem "sehr soliden Ergebnis".

Linke-Parteivorsitzende Susanne Hennig-Wellsow zeigte sich enttäuscht: "Das ist ein schwerer Schlag für uns", sagte sie. "Wir haben durchaus schwer verloren." Linken-Spitzenkandidat Dietmar Bartsch forderte eine tiefgreifende Analyse: "Wir müssen für uns als Linke einige Grundfragen stellen." Bartsch betonte: "Dieses Unentschiedensein, diese Zerstrittenheit in der Linken, die wir hatten, die hat auf jeden Fall geschadet."

Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger zeigte sich enttäuscht. "Momentan sieht es so aus, als würde es nicht reichen."

(axhe)

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Die Diskussion ist geschlossen.

28.09.2021

Bin anderer Meinung, hätte er sein "Hirnkastl" benutzt" und Laschet als Kanzlerkandidat abgelöst, wären die Wahlen anders ausgegangen!
Gute Nacht Herr Söder! Hören sie auf zu jammern!

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27.09.2021

Der bayerische MP hat den Sieg der Union insgesamt "vergeigt. Seine Politik der letzten 2 Jahre als oberster Gefängniswärter in Bayern hat m.e. der Partei 4-5 Prozentpunkte gekostet.

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27.09.2021

Tja Herr Dr. Söder, ein Blick in den Spiegel reicht völlig aus für eine präzise Analyse der Gründe des Absturzes der CSU in Bayern

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27.09.2021

Am Ende der Ära Merkel liegt auch die Union in Trümmern.
Aber da ja bekanntlich Nix-mit-NIX zu tun hat liegt es bestimmt auch nicht daran, das in einem Land ohne Linke Mehrheit seit Jahren linke Politik gemacht wird. Den unter Merkel hat sich die Union ja inhaltlich völlig entkernt, um für SPD und Grüne anschlussfähig zu werden.
Das die SPD mit 25 eigenen Prozenten und dem klaren Scheitern von R2G einen „Wechselwillen“ erkennen will, sei ihrer Schadenfreude zugute gehalten. Das bürgerlich Lager ist viel fragmentierter als einst das Linke. Die fehlende schwarze Bindungskraft, egal ob CDU oder CSU, hängt klar mit fehlenden eigenständigen bürgerlichen Inhalten und ausgesucht schlechtem Spitzenpersonal zusammen. Aber die werden wohl weiterredeten. Das hat schon was von Karneval.
Aber lieber Karneval als das hausgemachte politische Chaos, wie es von R2G sichtbar auch bei der Durchführung der Wahl in Berlin organisiert wird.

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26.09.2021

Söder ist von den Wählern für seinen Missbrauch durch die Kanzlerin abgewatscht worden und sollte Bayern in Richtung Berlin verlassen.

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26.09.2021

Woran es wohl liegt? Sicher nicht an den Wählern! Eher an der Arroganz und der Ferne zur Wählerschaft, das Rächt sich nun mal Herr Söder!!!

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