Corona-Beschwerden: Was darf der Staat, was nicht?

Foto: Uli Deck, dpa (Symbolbild)

Gegen die Corona-Regeln hat es in Karlsruhe Beschwerden über Beschwerden gegeben. Die Pandemie aber bleibt. Umso mehr stellt sich die Frage: Was darf der Staat?

Still ist es hier, in der letzten Instanz. Sehr still für den Moment. Der Bundesadler, groß und erhaben, dort an der holzgetäfelten Wand, schweigt gravitätisch, blickt über Karlsruhe, denkt vielleicht an die alten Zeiten, als deutsche Könige noch römische Kaiser waren, als die Macht noch von Gott und nicht vom Volk kam, als einer allein die Entscheidungen im Lande traf und der Wille des Herrschers der Wille des Staates war. Und es diesen hoch gelegenen Sitzungssaal noch nicht brauchte, um in der lärmenden, vielstimmigen, streitwilligen, von einer Pandemie erschöpften und vielleicht etwas in Schieflage geratenen Bundesrepublik die Dinge zu klären. Vielleicht wundert sich das alte Wappentier auch nur über sein Foto (1822 Likes) im Netz. Auch das Bundesverfassungsgericht sendet jetzt auf Instagram.

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