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Bundeswehr
10.05.2016

Ministerin von der Leyen will die Bundeswehr deutlich vergrößern

Ursula von der Leyen will mehr Soldaten und Soldatinnen für die Bundeswehr.
Foto: Christof Stache/afp

Verteidigungsministern Ursula von der Leyen will die Bundeswehr wieder personell aufstocken. Die CDU-Politikerin will "wegkommen von einem Prozess des permanenten Schrumpfens".

Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) will die Bundeswehr erstmals seit 1990 personell wieder deutlich aufstocken. Dies sei nach heutiger Lage notwendig, sagte von der Leyen am Dienstag in Berlin. "Wir müssen wegkommen von einem Prozess des permanenten Schrumpfens und Kleinerwerdens der Bundeswehr, weg von den starren Obergrenzen, hin zu einem atmenden Personalkörper."

Beim militärischen Personal sieht von der Leyen einen Gesamtbedarf von 14.300 Soldatinnen und Soldaten. 7000 Stellen sollen neu geschaffen werden, 5000 Soldaten sollen durch sogenannte Binnenoptimierung interner Strukturen zur Verfügung stehen. Im zivilen Bereich der Bundeswehr wurde demnach ein Bedarf von 4400 Stellen ermittelt. Die Ministerin sprach von einem klaren Signal "in die Truppe hinein". Die neue Personalplanung erstreckt sich auf die kommenden sieben Jahre.

Die Vergrößerung der Bundeswehr wird viel Geld kosten

Derzeit liegt die 2011 festgelegte Personalobergrenze beim militärischen Personal bei 185.000 Mann, bei den zivilen Beschäftigten bei 56.000. Der Bundeswehrverband begrüßte die Pläne von der Leyens zur sogenannten Trendwende Personal. Der Bundesvorsitzende André Wüstner sprach von einer richtigen Entscheidung, die den "Weg der Stärkung der Bundeswehr konsequent" fortsetze.

Die Neuausrichtung in der vergangenen Legislaturperiode sei "fehlerhaft" gewesen, kritisierte der Verbandschef. "Bedauerlich ist nur, dass jetzt viel Geld in die Hand genommen werden muss, um all jene Fachkräfte wieder für die Bundeswehr zu werben, die in den vergangenen Jahren aus Spargründen aus der Bundeswehr gedrückt worden sind." afp/AZ

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Die Diskussion ist geschlossen.

10.05.2016

Deutschland will wieder wer sein auf der Welt und seinen "Beitrag" leisten für das "Gute" und gegen das "Böse". Wieder mehr "Verantwortung übernehmen" heißt es und im Osten wieder die "russische Bedrohung". Damit bringt man die Leute und das Finanzministerium auf Kurs. Milliarden für sozialen Wohnungsbau, für kaputte Schulen, Bäder, Straßen und Brücken fehlen. Costa Rica ist in Lateinamerika eines der Länder mit bester Sozialfürsorge, hohem medizinischem Gesundheitsstandard, gute Straßen, Bildung usw. Warum? Sie haben 1949 das Militär abgeschafft.

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10.05.2016

Mehr Soldaten .... gibt es es jetzt doch den Schußbefehl an der Grenze ?

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„Stell dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin.“

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