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Ex-Bundespräsident

15.02.2015

Christian Wulff will zurück in die Öffentlichkeit

Der ehemalige Bundespräsident Christian Wulff war bei der Sicherheitskonferenz im Hotel Bayerischer Hof in München. Wird man ihn nun wieder öfter sehen?
Bild: Andreas Gebert afp

Drei Jahre sind seit dem Rücktritt Christian Wulffs vergangen. Der Ex-Bundespräsident strebt zurück in die Öffentlichkeit. Ein enger Vertrauer sagt, warum das gut für die CDU ist.

Christian Wulff will offenbar zurück in die Öffentlichkeit. Drei Jahre sind seit dem Rücktritt Wulffs von dem Amt des Bundespräsidenten vergangen.Bundestagsvizepräsident Peter Hintze (CDU), der ein enger Vertrauter Wulffs ist, sagte der "Welt am Sonntag", Wulff sei "voller Lebenskraft und voller Tatendurst". Laut Hintze wolle sich Christian Wulff "künftig gern in der Öffentlichkeit engagieren".

Wulff trat vor drei Jahren vom Amt des Bundespräsidenten zurück

Am Dienstag jährt sich Wulffs Rücktritt zum dritten Mal. Wulff hatte unter öffentlichem Druck auf sein Amt verzichtet, nachdem die Staatsanwaltschaft Hannover Ermittlungen wegen des Verdachts der Vorteilsnahme angekündigt hatte. Vergangenes Jahr wurde Wulff freigesprochen.

Hintze erinnerte daran, dass Christian Wulff vor kurzem Deutschland bei der Trauerfeier für den verstorbenen König Abdullah von Saudi-Arabien vertreten habe und in der muslimischen Welt hohes Ansehen genieße. "Wir können das öfter nutzen", sagte Hintze. "Ich kann mir gut vorstellen, dass man ihn auch in Zukunft bei passender Gelegenheit wieder bitten wird, ähnliche Aufgaben zu übernehmen." Es tue der CDU gut, jemanden wie Wulff zu haben, der zu den Themen Integration und Islam kompetent auftreten könne.

Christian Wulff: "Meine Zukunft hat längst begonnen"

Die "Welt am Sonntag" zitierte eine Aussage des früheren Bundespräsidenten vom Mittwoch bei einer Lesung im hessischen Lauterbach: "Meine Zukunft hat längst begonnen", habe Wulff gesagt. "Es bringt nicht so viel, zu sehr in der Vergangenheit zu verharren." afp/AZ

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