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Corona-Impfung
05.01.2021

FDP-Gesundheitsexpertin zweifelt an Spahns neuem Impfversprechen

Spahn kündigte trotz der schleppend angelaufenen Massenimmunisierung an, dass bis Ende Juni alle Interessierten eine Impfung gegen das Corona-Virus bekommen sollen.
Foto: Sven Hoppe, dpa (Symbolbild)

Exklusiv Spahn kündigte trotz der schleppend angelaufenen Massenimmunisierung an, dass bis Ende Juni alle Interessierten eine Impfung gegen das Corona-Virus bekommen sollen.

Die gesundheitspolitische Sprecherin der FDP, Christine Aschenberg-Dugnus, ist skeptisch, ob Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sein neues Impfversprechen wird halten können. „Seit dem Start der Impfungen sind immer wieder neue Probleme aufgetreten. Im Moment stiftet die Regierung mehr Verwirrung als Vertrauen“, sagte Aschenberg-Dugnus unserer Redaktion.

Corona-Impfung: Konferenz zwischen Merkel und Ministerpräsidenten

Spahn hatte trotz der schleppend angelaufenen Massenimmunisierung angekündigt, dass bis Ende Juni alle Interessierten eine Impfung  gegen das Corona-Virus bekommen sollen. Dafür müsste erheblich mehr Impfstoff zur Verfügung stehen als bisher. Innerhalb der Bundesregierung und zwischen Bund und Ländern ist ein Streit darüber entbrannt,  wer die Schuld daran trägt, dass derzeit nur wenig Serum vorhanden ist. Die stockende Belieferung mit dem Vakzin ist auch Thema der Konferenz zwischen Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und den Ministerpräsidenten der Bundesländer am Dienstag.

Aschenberg-Dugnus: "Wissen nicht, wie viele Impfdosen zur Verfügung stehen"

Aschenberg-Dugnus verlangte von Minister Spahn „eine offene Kommunikation“ darüber, wann mehr Impfstoff zur Verfügung steht. „Noch ist ungewiss, ob Biontech seine Produktion im Werk Marburg erhöhen kann und inwieweit Deutschland davon profitiert. Wir wissen derzeit etwa nicht, wie viele Impfdosen zu welchem Zeitpunkt tatsächlich zur Verfügung stehen“, meinte die FDP-Politikerin.

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