Newsticker

Corona-Krise: EU-Finanzminister einigen sich auf 500-Milliarden-Wirtschaftspaket
  1. Startseite
  2. Politik
  3. Corona-Verdacht: Telefonische Krankschreibung länger möglich

Arbeitsunfähigkeit

24.03.2020

Corona-Verdacht: Telefonische Krankschreibung länger möglich

Die Menschen in Deutschland dürfen sich bei leichten Atemwegserkrankungen nun zwei Wochen am Telefon krankschreiben lassen.
Bild: Patrick Pleul/zb/dpa

Wer eine Atemwegserkrankung hat und eine Krankschreibung benötigt, muss sich während der Corona-Krise künftig nicht mehr sofort zum Arzt schleppen. Er kann die entsprechende Bescheinigung - bis zu zwei Wochen - auch telefonisch bekommen.

Die Menschen in Deutschland dürfen sich bei leichten Atemwegserkrankungen nun zwei Wochen am Telefon krankschreiben lassen. In der Corona-Krise bestand die Möglichkeit bereits für sieben Tage.

Nun vereinbarten die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der Krankenkassen-Spitzenverband die Verlängerung, wie die KBV am Dienstag in Berlin mitteilte. Die telefonische, 14-tägige Bescheinigung der Arbeitsunfähigkeit sei möglich, wenn der Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus besteht. "Voraussetzung ist immer, dass es sich um leichte Beschwerden der oberen Atemwege handelt."

Wenn ein Coronavirus-Test gemacht werden soll, soll der Arzt dem Patienten sagen, wo dieser sich testen lassen kann. In einigen Regionen brauchen Patienten für die Untersuchung eine Überweisung. Diese soll die Praxis per Post schicken. Falls es den Patienten schlechter geht, sollen sie nach telefonischer Anmeldung zum Arzt gehen. Die Möglichkeit zur Zwei-Wochen-Krankschreibung ist zunächst bis zum 23. Juni befristet. (dpa)

Corona-Verdacht: Telefonische Krankschreibung länger möglich

KBV mit aktuellen Corona-Infos

Homepage 116117 mit aktuellen Corona-Infos

Themen folgen

Sie haben nicht die Berechtigung zu kommentieren. Bitte beachten Sie, dass Sie als Einzelperson angemeldet sein müssen, um kommentieren zu können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an moderator@augsburger-allgemeine.de.

Bitte melden Sie sich an, um mit zu diskutieren.

Das könnte Sie auch interessieren