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Coronavirus
16.03.2020

Kneipen, Fitnessstudios, Kirchen: Was bleibt offen, was schließt?

Viele Geschäfte sollen schließen.
Foto: Ralf Lienert

Bund und Länder reagieren mit drastischen Schritten auf die Ausbreitung des Coronavirus. Eine Übersicht.

Wegen des Coronavirus wird das öffentliche Leben in ganz Deutschland auf Minimalbetrieb geschaltet. Darauf haben sich Bundesregierung und Bundesländer am Montag verständigt. Kultur- und Freizeitangebote fallen dem Erreger zum Opfer. Um seine Ausbreitung einzudämmen, werden bundesweit geschlossen:

Coronavirus: Kneipen, Museen, Fitnessstudios geschlossen

  • Bars, Kneipen, Discos, Bordelle und Clubs
  • Theater, Museen, Opernhäuser
  • Schwimmbäder, Sportanlagen, Freizeitparks, Fitnessstudios und Zoos
  • Spielhallen, Casinos und Wettbüros

Restaurants und Gaststätten sollen ab sofort frühestens sechs Uhr in der Frühe öffnen dürfen und 18 Uhr abends schließen. Hotels und Pensionen sollen ausdrücklich nicht mehr an Urlauber und Touristen Zimmer vermieten. Nur noch notwendige Übernachtungen bleiben erlaubt.  

Auch das religiöse und das Vereinsleben kommen zum Stillstand. 

  • In Kirchen, Moscheen, Synagogen und den Gotteshäusern anderer Religionen dürfen die Gläubigen nicht mehr zusammenkommen
  • Gleiches gilt für die Mitglieder der zahllosen Vereine hierzulande
  • Musik- und Volkshochschulen dürfen keine Kurse mehr anbieten

Gestrichen sind auch die Fahrten in Reisebussen. Für Eltern, die sich wegen wegen der bereits überall beschlossenen Schließung von Kindergärten und Schulen um ihre Kinder kümmern müssen, wird die Lage nicht einfacher, weil nun auch Spielplätze gesperrt werden.

Offen bleiben hingegen Lebensmittelgeschäfte, Super- und Getränkemärkte, Apotheken und Drogerien. Gleiches gilt für Großmärkte. Auch Bau-, Garten und Tierbedarfsmärkte müssen nicht schließen. Die Kunden können auch weiterhin zum Friseur gehen, Geld bei Banken und Sparkassen abheben und ihre Hemden und Blusen zur Reinigung bringen. Die Geschäfte, Märkte und Filialen sollen nun auch sonntags öffnen dürfen. Dienstleister und Handwerker können weiter ihrer Arbeit nachgehen.

Über alle Entwicklungen rund um das Coronavirus informieren wir Sie in unserem Live-Blog.

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16.03.2020

Unverständlich : Warum sind Friseurbesuche noch erlaubt? Darauf kann man doch ohne weiteres mal ein oder zwei Monate verzichten. Besonders wo einen ja sowieso niemand sieht.

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