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Deutschlandtrend
28.06.2019

CDU grenzt sich von AfD ab: Mehrheit unterstützt die Strategie

CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer hat sich entschieden gegen eine Zusammenarbeit mit der AfD ausgesprochen.
Foto: Michael Kappeler, dpa (Archiv)

CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer will nicht mit der AfD kooperieren. Die Mehrheit unterstützt die Union in dem Kurs - im Osten ist das Meinungsbild aber gespalten.

Die Absage von CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer an eine Zusammenarbeit mit der rechtspopulistischen AfD spaltet das Land: Wie der neueste ARD-Deutschlandtrend zeigt, findet die Entscheidung der Unionspolitikerin zwar eine gesamtdeutsche Mehrheit von 64 Prozent. In Ostdeutschland sind aber 49 Prozent gegen das Kooperationsverbot, während im Westen nur 32 Prozent eine Zusammenarbeit befürworten.

Landtagswahlen im Osten: CDU und CSU positionieren sich gegen die AfD

Angesichts der drei anstehen Landtagswahlen in Brandenburg, Sachsen und Thüringen hatte die CDU-Chefin erklärt, eine Kooperation auch nach den Wahlen entschieden abzulehnen. Unterstützung hatte sie dabei von Bayerns Ministerpräsident und CSU-Chef Markus Söder erhalten. Zuvor hatten sich erste CDU-Politiker in Sachsen-Anhalt offen gegenüber einer Zusammenarbeit mit der AfD gezeigt. Auch die anderen Parteien im Bundestag schließen eine Kooperation kategorisch aus.

Sonntagsfrage: Union knapp vor den Grünen

Wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre, würde die Union aus CDU und CSU nur mit einem hauchdünnen Vorsprung auf die Grünen vornliegen. Laut der Umfrage käme die Union auf 26 Prozent der Wählerstimmen, die Grünen auf 25 Prozent. Die SPD käme auf 13 Prozent, die AfD auf 12. Die FDP würden 9 Prozent der Bürger wählen und die Linken 7 Prozent. (dpa)

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