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15.02.2018

„Es ist die Zeit für Vernunft“

Angela Merkel

Merkel fordert mehr Miteinander

Kanzlerin Angela Merkel ( CDU) hat beim Politischen Aschermittwoch ihrer Partei verbale Attacken auf die Konkurrenz unterlassen. „Noch nie gab es nach einem Wahljahr zum Aschermittwoch keine neue Regierung“, sagte Merkel in Demmin in Mecklenburg-Vorpommern. Deswegen seien deutliche Worte angebracht. Es gehe aber nicht darum, „permanent zu fragen, was macht der andere falsch“, fügte sie hinzu. „Sondern es geht für jeden und in jeder Partei darum, zu fragen, was kann ich für dieses Land tun, denn das ist die Aufgabe von Politik: zu dienen und nicht rumzumosern“, sagte die CDU-Vorsitzende.

„Es ist nicht die Zeit für ,Mit dem Kopf durch die Wand‘, sondern es ist die Zeit für Vernunft und Verstand.“ Es gehe darum, „dass wir wieder lernen, uns gegenseitig zu achten, uns zuzuhören und auch das Gute beim anderen zu sehen und nicht nur das Schlechte.“ Ihre 20-minütige Rede nutzte die Kanzlerin dazu, für den Koalitionsvertrag mit der SPD zu werben. (afp)

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