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CDU-Parteitag 2021

16.01.2021

FDP hofft auf schwarz-gelbes Bündnis unter Armin Laschet

In der FDP um Stephan Thomae wird die Wahl von Armin Laschet zum neuen CDU-Vorsitzenden mit großen Hoffnungen verbunden.
Foto: Wolfgang Kumm, dpa (Archivbild)

Exklusiv Fraktionsvize Stephan Thomae sagt zum Laschet-Sieg: "Die CDU-Mitglieder sprachen sich deutlich gegen Röttgen und gegen Merz aus, die beide mit schwarz-grün kokettierten."

In der FDP wird die Wahl von Armin Laschet zum neuen CDU-Vorsitzenden mit großen Hoffnungen verbunden. Mit ihm hoffen die Liberalen auf eine schwarz-gelbe Koalition nach der Bundestagswahl. „Armin Laschet ist der Vorsitzende, von dem die FDP sich unter den Kandidaten eine gute Zusammenarbeit am besten vorstellen können“, sagt Stephan Thomae, stellvertretender Fraktionsvorsitzender seiner Partei, unserer Redaktion.

In der Landesregierung Nordrhein-Westfalen habe sich Laschet seit vier Jahren als verlässlicher und vertrauenswürdiger Regierungspartner der FDP und Regierungschef erwiesen. Thomae sieht sich außerdem darin bestätigt, dass der Flirt mit den Grünen den beiden anderen Kandidaten, Friedrich Merz und Norbert Röttgen, geschadet habe. „Die CDU-Mitglieder sprachen sich deutlich gegen Röttgen und gegen Merz aus, die beide mit schwarz-grün kokettierten“, sagt Thomae.

FDP-Mann Stephan Thomae: Söder-Avancen mit Laschet-Sieg erledigt?

„Auch Söders Avancen, der ja ebenfalls seine Vorliebe für schwarz-grün zum Ausdruck brachte, dürften sich damit erledigt haben.“ Die FDP könne in einem Bündnis Eigenschaften einbringen, für die Armin Laschet etwas weniger stehe: „Die FDP ist moderner, progressiver, weltoffener und trägt mehr wirtschaftlichen Sachverstand und ein klares bürgerrechtliches Profil bei.“

Laschet hatte die Wahl um den CDU-Vorsitz beim Parteitag am Samstag für sich entschieden. Er setzte sich nach zwei Wahlgängen gegen seine Mitbewerber Friedrich Merz und Norbert Röttgen durch. (AZ)

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