Weiter mit Tracking durch Dritte

Besuchen Sie unsere Website mit personalisierter Werbung und Werbetracking durch Dritte. Details und Informationen zu Cookies, Verarbeitungszwecken sowie Ihrer jederzeitigen Widerrufsmöglichkeit finden Sie in der Datenschutzerklärung und in den Privatsphäre-Einstellungen.

Weiter mit dem PUR-Abo

Nutzen Sie unser Angebot ohne Werbetracking durch Dritte für 4,99 Euro/Monat. Kunden mit einem PLUS-Paket zahlen nur 0,99 Euro/Monat. Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des PUR-Abos finden Sie in der Datenschutzerklärung.

Zum Angebot Bereits PUR-Abonnent? Hier anmelden

Tracking durch Dritte: Zur Finanzierung unseres journalistischen Angebots spielen wir Ihnen Werbung aus, die von Drittanbietern kommt. Zu diesem Zweck setzen diese Dienste Tracking-Technologien ein. Hierbei werden auf Ihrem Gerät Cookies gespeichert und ausgelesen oder Informationen wie die Gerätekennung abgerufen, um Anzeigen und Inhalte über verschiedene Websites hinweg basierend auf einem Profil und der Nutzungshistorie personalisiert auszuspielen.

Verarbeitungszwecke:
Informationen auf einem Gerät speichern und/oder abrufen

Für die Ihnen angezeigten Verarbeitungszwecke können Cookies, Gerätekennungen oder andere Informationen auf Ihrem Gerät gespeichert oder abgerufen werden.

Personalisierte Anzeigen und Inhalte, Anzeigen und Inhaltsmessungen, Erkenntnisse über Zielgruppen und Produktentwicklungen

Anzeigen und Inhalte können basierend auf einem Profil personalisiert werden. Es können mehr Daten hinzugefügt werden, um Anzeigen und Inhalte besser zu personalisieren. Die Performance von Anzeigen und Inhalten kann gemessen werden. Erkenntnisse über Zielgruppen, die die Anzeigen und Inhalte betrachtet haben, können abgeleitet werden. Daten können verwendet werden, um Benutzerfreundlichkeit, Systeme und Software aufzubauen oder zu verbessern.

▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌ ▉▌▌▉▍▉▌▌▉▍▉▍▉▍ ;▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌
Newsticker
Kanzler Scholz will das Ergebnis der Scheinreferenden nicht akzeptieren
  1. Startseite
  2. Politik
  3. Fall Skripal: Nach Gift-Anschlag: EU verhängt Einreiseverbot gegen russische Agenten

Fall Skripal
21.01.2019

Nach Gift-Anschlag: EU verhängt Einreiseverbot gegen russische Agenten

Bei der Vergiftung des Ex-Doppelagenten Skripal und dessen Tochter wurde der Kampfstoff Nowitschok eingesetzt. Polizisten mussten sich bei den Ermittlungen besonders schützen.
Foto: Andrew Matthews/PA Wire, dpa (Archiv)

Die EU macht russische Geheimagenten für den Giftanschlag auf den ehemaligen Doppelagenten Sergej Skripal verantwortlich. Russland kritisiert das Vorgehen.

Die Außenminister der EU-Staaten haben Einreiseverbote und Vermögenssperren gegen die zwei höchsten Führungskräfte des russischen Militärgeheimdienstes GRU beschlossen. Der Chef und der Vizechef des GRU seien für den Gebrauch von Nervengift bei dem Anschlag auf den ehemaligen russischen Doppelagenten Sergej Skripal verantwortlich, heißt es in einer am Montag veröffentlichten Erklärung. Demnach werden symbolisch auch die beiden Agenten auf die Sanktionsliste gesetzt, die den Anschlag im britischen Salisbury mutmaßlich ausgeführt haben. Sie werden von Großbritannien bereits seit längerem über die internationale Polizeiorganisation Interpol gesucht.

Früherer Doppelagent Sergej Skripal wurde im britischen Salisbury vergiftet

Bei dem Anschlag im britischen Salisbury waren im März 2018 der frühere Doppelagent Skripal und seine Tochter Julia schwer vergiftet worden. Die Täter nutzten dabei ein Mittel, das dem in der früheren Sowjetunion entwickelte Kampfstoff Nowitschok entspricht. Nach britischen Ermittlungen steckte der russische Militärgeheimdienst GRU hinter der Tat. Die Regierung in Moskau streitet allerdings jegliche Verantwortung ab.

Neben den russischen Staatsbürgern setzten die EU-Außenminister am Montag auch 16 weitere Syrer sowie sechs syrische Einrichtungen und Unternehmen auf die Sanktionsliste. Fünf Personen und dem syrischen Zentrum für wissenschaftliche Studien und Forschung (SSRC) wird von der EU ebenfalls vorgeworfen, für die Verbreitung und den Einsatz von chemischen Waffen verantwortlich zu sein. Die anderen Betroffenen beschuldigt die EU, von der illegalen Enteignung von Haus- und Landbesitzern in Syrien zu profitieren.

Russland kritisiert das Vorgehen der EU

Die EU-Sanktionen mit Bezug zu den Chemiewaffen sind die ersten dieser Art. Die EU hatte dafür im vergangenen Oktober extra neue Regeln zu restriktiven Maßnahmen gegen den Einsatz und die Verbreitung chemischer Waffen beschlossen.

Das Vorgehen der EU unterlaufe die Anti-Chemiewaffen-Konvention und die Arbeit der zuständigen UN-Behörde OPCW, kritisierte das russische Außenministerium. "Wenn jemand Vorwürfe hat, dann sollte sich die OPCW damit beschäftigen." Die Organisation für ein Verbot chemischer Waffen (OPCW) hatte indes vergangenes Jahr den Fall untersucht und den Einsatz von Nowitschok bestätigt.

Lesen Sie dazu auch

Neben den russischen Staatsbürgern setzten die EU-Außenminister am Montag auch 16 weitere Syrer sowie sechs syrische Einrichtungen und Unternehmen auf die Sanktionsliste. Fünf Personen und dem syrischen Zentrum für wissenschaftliche Studien und Forschung (SSRC) wird von der EU ebenfalls vorgeworfen, für die Verbreitung und den Einsatz von chemischen Waffen verantwortlich zu sein. Die anderen Betroffenen beschuldigt die EU, von der illegalen Enteignung von Haus- und Landbesitzern in Syrien zu profitieren. (dpa)

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.