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Fracking
24.06.2016

SPD-Politikerin Schwarzelühr-Sutter: Bodensee profitiert von Fracking-Verbot

Beim Fracking wird mit Quarzsand und Chemikalien vermischtes Wasser unter hohem Druck in Schiefergestein gepresst.
Foto: Martin Gerten/Archiv/dpa

Die SPD-Politikerin und Staatssekretärin im Bundesumweltministerium erklärt, dass der Bodensee vom Fracking-Verbot profitiere.

Nach der Verabschiedung des so genannten  Fracking-Gesetzes im Bundestag hat die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Rita Schwarzelühr-Sutter (SPD), Entwarnung für den Bodensee gegeben. Der See profitiere besonders von dem am Freitag vom Bundestag beschlossenen Gesetz, erklärte die Politikerin in Waldshut-Tiengen. Als größter Trinkwasserspeicher Europas wäre er von der umstrittenen Methode zur Energiegewinnung besonders betroffen gewesen. Doch das Gesetz erkläre ihn wie den gesamten Rest der Republik für Fracking zur Tabu-Zone.

Eine kommerzielle Förderung von Schiefergas mit der umstrittenen Methode bleibe verboten. Geschützt würden dadurch Trinkwasser, Umwelt und Gesundheit. Zudem schaffe das Gesetz Rechtssicherheit.

Der Bodensee war als Fracking-Gebiet in den vergangenen Jahren immer wieder im Gespräch, die Pläne stießen jedoch auf Widerstand. Beim nun verbotenen sogenannten unkonventionellen Fracking wird Gas aus tiefen Gesteinsschichten durch Einpressen von Flüssigkeiten gefördert. Vor allem Umweltschützer kritisierten entsprechende Vorhaben der Industrie, sie befürchteten Schäden für Mensch und Umwelt. dpa/lsw

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24.06.2016

Nicht nur das Wasser vom Bodensee ist schützenswert, sondern das Trinkwasser der ganzen Erde.

Die Amerikaner haben diesen Schutz bereits verspielt, viele Bewohner leiden bereits unter dem verseuchten Trinkwasser.

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