1. Startseite
  2. Politik
  3. Freikauf von DDR-Häftlingen auch für Erdöl und Kupfer

Geschichte

07.08.2012

Freikauf von DDR-Häftlingen auch für Erdöl und Kupfer

Flüchtlinge aus der DDR im Durchgangslager Berlin-Marienfelde (Archivfoto aus dem Jahr 1956). Foto: Günter Bratke dpa

Die Freilassung politischer Häftlinge ließ sich die DDR-Führung vom Westen auch mit Kupfer, Diamanten und Erdöl bezahlen. Die Bundesrepublik kaufte zwischen 1963 und 1989 genau 33 755 Inhaftierte aus DDR-Gefängnissen für einen Warenwert von rund drei Milliarden DM frei.

Das teilte die Berliner Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde mit.

Die Sonderausstellung "Freigekauft - Wege aus der DDR-Haft" soll dort am Abend eröffnet werden. Anhand von sechs Biografien Betroffener werde das früher geheime Kapitel deutscher Geschichte beleuchtet, sagte Leiterin Bettina Effner. "Der Freikauf war brisant und umstritten." Ab 1964 habe der Westen ausschließlich mit Waren bezahlt, nicht mehr mit Geld wie anfangs. (dpa)

Themen Folgen

Sie haben nicht die Berechtigung zu kommentieren. Bitte beachten Sie, dass Sie als Einzelperson angemeldet sein müssen, um kommentieren zu können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an moderator@augsburger-allgemeine.de.

Bitte melden Sie sich an, um mit zu diskutieren.

Lesen Sie dazu auch
dpa_5F9B0600A3270970.jpg
Brexit-News

Live-Blog: Theresa May übersteht Misstrauensvotum

ad__web-mobil-starterpaket-099@940x235.jpg

Webseite und App freischalten!

Die schnellsten Lokalnachrichten - live,aktuell und multimedial.
Alle Online-Inhalte auf allen Endgeräten zu jeder Zeit, mtl. kündbar.
Damit sind Sie daheim und im Büro immer auf dem Laufenden.

Zum Web & Mobil Starterpaket