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Mit dem Sommer beginnt die Reisewelle auf den Straßen

Glosse Von Josef Karg
17.06.2021

Die Corona-Pandemie hat dazu geführt, dass die Menschen wieder mehr mit dem Auto verreisen. Das Ergebnis dieser Entwicklung dürfte ab dem Wochenende auf der Straße zu sehen sein: Super-Stau.

Ferien und Urlaub sind ja eine großartige Erfindung. Der Mensch kann dann einfach und ohne Last in den Tag starten, er macht, worauf er Lust hat und fällt dann am Abend glücklich ins Bett. Soweit die Theorie. Das Problem ist nur, dass diese Wunschvorstellung sich oft schon auf dem Weg zum Ferienort als eine Art Fata Morgana erweist.

Super-Staus drohen auf den Straßen: Corona macht Urlaub per Auto wieder hip

Diese Verflüchtigung des Glücks könnte in diesem Jahr vor allem auf Schnellstraßen passieren, die ihrem Namen dann nicht mehr gerecht werden, wenn zu viele Autos gleichzeitig in eine Richtung fahren. Denn die Folge ist: Stau. Vor den Sommerferien gerne auch mal Super-Stau, der dann länger als hundert Kilometer sein kann.

Man muss nun kein Prophet sein, um zu prognostizieren, dass es in diesem Jahr besonders eng auf den Straßen werden könnte. Denn die Fahrt in den Urlaub per Auto ist nach dem durch Corona verursachten Hausarrest angesagt wie seit den 1950er Jahren nicht mehr. „Autoreisen sind im Aufschwung, und der Trend zum Urlaub im eigenen Land setzt sich in diesem Sommer massiv fort“, meldete Europas größter Touristikkonzern TUI. „Wir gehen davon aus, dass Urlaub in Deutschland weiter Konjunktur hat, bestätigt auch der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga).

Urlaub im eigenen Land ist beliebt: Nordsee und Ostsee sind Lieblingsziele der Deutschen

Lieblingsziele der Autourlauber sind Nord- und Ostsee, Alpen und Mittelgebirge sowie Österreich, Italien und Kroatien, vielleicht noch Holland und Frankreich. Ab dem Wochenende dürfte die Reise ins Urlaubsglück losgehen.

Denn schon am 21. Juni beginnen die Schulferien in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern, gefolgt von Hamburg, Brandenburg und Berlin. Als letzte starten dann Ende Juli Baden-Württemberg und die Bayern. Für alle, die sich an der Karawane beteiligen: Gute Nerven und immer die Ruhe bewahren!

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