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Größter Verlierer im Impeachment-Verfahren gegen Trump sind die USA

Größter Verlierer im Impeachment-Verfahren gegen Trump sind die USA
Kommentar Von Gregor Peter Schmitz
05.12.2019

Egal, wie ein Amtsenthebungsverfahren gegen US-Präsident Donald Trump ausginge - er könnte als Sieger aus der Abstimmung hervorgehen.

Die Demokraten haben nun offiziell ein Amtsenthebungsverfahren gegen Donald Trump eingeleitet: Die Fakten, so argumentieren sie, ließen ihnen keine Wahl. Das stimmt, denn jede Anhörung bestärkte den ersten Verdacht: In erstaunlicher Unverfrorenheit – oder Unkenntnis – hat dieser Präsident den außenpolitischen Apparat der mächtigsten Nation auf dem Planeten in seine persönliche Wahlkampfmaschinerie verwandeln wollen, Erpressung inklusive.

Donald Trump könnte mal wieder siegen

Die Frage ist nur, ob Fakten noch eine Rolle spielen. Die Amerikaner interessieren sich leidenschaftlich für das Amtsenthebungsverfahren – aber sind dabei getrieben von ihren politischen Leidenschaften. Wer Trump hasst, sieht ihn als Täter. Wer Trump liebt, sieht ihn als Opfer. Parteiische Stimmungen werden auch die Abstimmung im Kongress bestimmen. Also könnte Trump – der sich mit Verfahren gegen ihn bestens auskennt – mal wieder siegen, obwohl er verlieren müsste. Eins ist aber gewiss: Verlierer sind die USA. Und die Welt. Um deren Wohl kümmert sich gerade niemand in Washington.

Lesen Sie dazu auch: Demokraten leiten Amtsenthebungsverfahren gegen Trump ein

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06.12.2019

Too big to fail - Die USA kann nicht verlieren.

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05.12.2019

Zwei Anmerkungen Herr Schmitz:
- Sie haben vergessen zu sagen, das ganze nennt sich "Demokratie"
- zu Ihrem Schlusssatz: für die Welt wäre es in den letzten 70 Jahren besser gewesen, wenn sich in Washington niemand um sie gekümmert hätte.

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