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Härtere Strafen für Verkehrssünder sind sinnvoll

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Kommentar Von Christian Grimm
15.08.2019

Andreas Scheuers geplante Verschärfung der Bußgelder für Ignoranten am Steuer ist sinnvoll. Zugleich vollzieht er die grüne Wende, die Söder ausgeben hat.

Für Verkehrsminister Andreas Scheuer sind es keine leichten Zeiten. Er trägt noch immer schwer am Maut-Fiasko und der vorschnellen Vergabe des Auftrags an die geplanten Betreiber. Seine Vorschläge zum Schutz der Radfahrer und die geplante Verschärfung der Bußgelder für Ignoranten am Lenkrad sind aber ohne Frage sinnvoll.

Für Autofahrer wird es schmerzhaft, Radwege oder die zweite Reihe zuzustellen. 100 Euro Strafe sind nicht so leicht wegzustecken wie 15 Euro. Die Sicherheit für Radfahrer erhöht ohne Zweifel auch, dass Scheuer einen Mindestabstand einführen will und Lkw beim Rechtsabbiegen nur noch Schritttempo fahren dürfen.

Gleichzeitig vollzieht Scheuer die grüne Wende, die Parteichef Markus Söder ausgegeben hat. Für die CSU ist die Abkehr von der unbedingten Vorfahrt für das Automobil eine Zäsur. Selbst Scheuer hat vor kurzem noch den Asphalt-Cowboy gegeben und die Forderung nach einem Tempolimit auf Autobahnen abgelehnt. Diese Zeiten dürften vorbei sein. Der Zeitgeist tickt gerade grün, und die Schwarzen wollen den Anschluss nicht verlieren.

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17.08.2019

Die höheren Strafen bringen genauso nichts wie die bisherigen. Solange die Polizei Fahrern untätig zusieht wie sie bei Rot mit Gefährdung über die Kreuzung fahren oder andere Gefahren verursachen wird sich nichts zum Positiven ändern.

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16.08.2019

Vermutlich nur Symbolpolitik?
Der Bürger muss die Knute spüren!
Beim Dieselskandal - "organisiertes Verbrechen" jahrelang zu ignorieren - aber jetzt kann man es dem meckernden Autofahrer heimzahlen! Wir hätten wahrlich größere Probleme für unsere Gesetzesmacher!?
Nun wird Fahrrad gefahren, damit wir - die Betrogenen - den Betrugsdreck aus der Luft bringen!
Es wird schon mal Platz gemacht - denn bald werden sich noch viel mehr, kein Auto mehr leisten können.
Gute Ideen, den öffentlichen Nahverkehr attraktiver zu gestalten - soweit reichts dann doch nicht.
Hinstehen und mit neuen Gesetzen und Strafen drohen - das ist schon eine tolle Leistung, aber halt immer ein Zeichen des Niedergangs einer freiheitlichen Kultur. Aber nur um Kritikern vorzugreifen - mit Freiheit meine ich nicht rüpelhaftes Benehmen im Straßenverkehr.
Mindestabstand beim Überholen gab es meiner Meinung nach immer schon - so haben wir das in der Fahrschule gelernt - so mancher Politiker weis das evtl. nicht … :-)

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16.08.2019

Sinnvoll wäre es , insbesondere die sich generell und vorsätzlich nicht an die Gesetze haltenden Fahrradfahrer-Radikalinskis sowie die e-scooter-Radikalinskis - die (beide Typen ) nur auf den Gehwegen , in der Fußgänger zone , zu Zweit , immer unangepaßt mit Höchstgeschwindigkeit und ohne jede Rücksichtnahme sich durch die Städte bewegen überhaupt und dann viel viel schärfer zu bestrafen - so scharf , daß es eben ricjtig weh tut !!!

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