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Islamischer Staat

09.03.2015

IS-Terrormiliz tötet eigene Kämpfer

Kämpfer des islamischen Staates. Die Terrormiliz soll Anhänger getötet haben, die vor Gefechten mit der irakischen Armee flohen.
Bild: Albakara News/Archiv- und Symbolbild (dpa)

Weil sie vor Kämpfen mit der irakischen Armee geflohen sind, sollen Augenzeugen zufolge 30 Anhänger der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hingerichtet worden sein.

Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) soll 30 Anhänger getötet haben, weil sie vor Kämpfen mit der irakischen Armee geflohen sind. Augenzeugen berichteten am Montag, die Leichname seien nördlich der Stadt Tikrit verbrannt worden. Demnach hat der IS eine Spezialeinheit geschaffen, die geflohene Kämpfer verfolgen soll.

Irakische Armee startet Offensive gegen IS-Kämpfer

Die Extremisten hätten außerdem 20 junge Männer unter dem Vorwurf getötet, sie hätten für schiitische Milzen kämpfen wollen. Die irakische Armee und schiitische Milizen haben vor einer Woche eine Großoffensive gegen die sunnitischen IS-Extremisten begonnen, um die Provinzhauptstadt Tikrit rund 170 Kilometer nördlich von Bagdad zu befreien. Die Stadt liegt an einer wichtigen Verbindungsstraße zwischen der Hauptstadt und der IS-Hochburg Mossul im Nordirak.

IS-Kämpfer kommen bei Gefechten ums Leben

Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte berichtete am Montag zugleich, im Norden Syriens seien mindestens neun Menschen bei Gefechten zwischen IS-Anhängern und abtrünnigen IS-Kämpfern ums Leben gekommen. Eine Gruppe von zehn ausländischen Extremisten habe zuvor versucht, über die Türkei in ihre Heimatländer zurückzukehren. Neun von ihnen kamen demnach aus dem Westen. dpa

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