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Klimaschützerin unterwegs
03.08.2019

Greta Thunbergs Reise beginnt - Erster Stopp Lausanne

Klimaaktivistin Greta Thunberg verlässt Schweden für längere Zeit und begibt sich auf Reisen, unter anderem zum Klimagipfel der Vereinten Nationen in New York.
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Klimaaktivistin Greta Thunberg verlässt Schweden für längere Zeit und begibt sich auf Reisen, unter anderem zum Klimagipfel der Vereinten Nationen in New York.
Foto: David Keyton/AP (dpa)

In Stockholm hat alles angefangen mit der internationalen Klimaprotestbewegung, nun verabschiedet sich die Initiatorin für die kommende Zeit von ihrer schwedischen Heimat. Greta Thunberg reist für das Klima zunächst in die Schweiz - wie immer ohne Flugzeug.

Vor ihrer großen Reise per Hochseejacht über den Atlantik hat Greta Thunberg ihrer schwedischen Heimat bis auf Weiteres den Rücken gekehrt.

Die 16 Jahre alte Klimaaktivistin startete am Samstag in Stockholm ihre Tour, die sie im Laufe der kommenden Monate in die USA und nach Chile bringen soll. "Im Morgenzug nach New York und Santiago de Chile...", schrieb die junge Schwedin zu einem Bild von sich vor einem schwedischen Zug auf Twitter, Facebook und Instagram.

Bevor sie nach Übersee übersetzt, reist Thunberg zunächst nach Lausanne in die Schweiz. Dort treffen sich von Montag bis Freitag junge Klimaaktivisten aus Dutzenden Ländern zu einer internationalen Konferenz der Klimaschutzbewegung Fridays for Future.

Nach Angaben aus ihrem Umfeld will Thunberg anschließend rund um das kommende Wochenende nach Großbritannien aufbrechen. Von dort will sie ab Mitte des Monats mit einer emissionsfreien Hochseeseejacht nach Amerika segeln. Die Segelprofis Boris Herrmann und Pierre Casiraghi bringen die 16-Jährige, deren Vater und einen Filmemacher über den Atlantik. Die Reise von Großbritannien nach New York soll etwa zwei Wochen dauern, ihr genauer Beginn hängt vom Wetter ab.

Thunberg hatte sich bereits am Freitag von Schweden und ihrem Protestort vor dem Reichstag in Stockholm verabschiedet. "Schulstreik Woche 50. Dies ist der letzte Tag für mich in Schweden für eine sehr lange Zeit", twitterte sie.

Später stellte sie klar, dass der freitägliche Klimaprotest in der schwedischen Hauptstadt auch ohne sie weitergehen werde. "Nur damit ihr's wisst: Der Schulstreik ist absolut nicht "abgeschlossen", weder für mich noch für all die anderen, die jeden Freitag streiken." Sie setze ihren Protest auf ihre Weise fort, während die Aktionen in Stockholm ebenfalls fortgeführt würden. "So lange es erforderlich ist."

Zu den wichtigsten Stationen Thunbergs in Übersee gehören der Klimagipfel der Vereinten Nationen am 23. September in New York und die jährliche UN-Klimakonferenz in Chile im Dezember. Außerdem will Thunberg im September an großen Klimademonstrationen teilnehmen.

Wegen der hohen Menge an Emissionen, die durch Flugreisen verursacht werden, verzichtet Thunberg auf Flugzeuge. Die Hochseejacht "Malizia II", mit der sie über den Atlantik segelt, erzeugt nach Angaben ihres Teams keine Abgase. Sie ist mit Solarpaneelen und Unterwasserturbinen ausgestattet, mit denen der an Bord benötigte Strom erzeugt wird. (dpa)

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Die Diskussion ist geschlossen.

09.08.2019

>> ... reist Thunberg zunächst nach Lausanne in die Schweiz. Dort treffen sich von Montag bis Freitag junge Klimaaktivisten aus Dutzenden Ländern zu einer internationalen Konferenz der Klimaschutzbewegung Fridays for Future. <<

Werfen wir dazu einen Blick in eine dort heimische Zeitung...

https://www.blick.ch/news/schweiz/westschweiz/streit-schweiz-gemotze-und-heulkraempfe-am-klimagipfel-in-lausanne-riesen-zoff-unter-den-greta-juengern-id15455041.html?__twitter_impression=true

Man wählt als Tagungsort meine schweizer Lieblingsstadt die sich mit den Treffpunkten der großen Entscheider dieser Welt problemlos messen kann und staunt dann über das Preisniveau.

>>
4. Die Schweiz passt ihnen nicht

Zu teuer und nicht in der EU: Das nervt viele der rund 450 Teilnehmer, die aus 37 Ländern angereist sind.
...
aber das Essen auf dem Gipfel sei aus Budgetgründen nicht besonders abwechslungsreich.
...
Weil es im Gegensatz zur EU Roaming-Gebühren gibt, können die Klima-Teenies in Lausanne kein mobiles Internet nutzen.
<<

Köstlich wenn man plötzlich die Rechnungen für seine Wünsche selbst zahlen muss ;-)

Vielleicht nächstes Mal Kattowitz in Polen?

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