Newsticker
RKI meldet 27.836 Neuinfektionen und 81 Todesfälle - Inzidenz bei 441,9
  1. Startseite
  2. Politik
  3. Kommentar: Auf Ungeimpfte zu schimpfen, macht nichts besser

Auf Ungeimpfte zu schimpfen, macht nichts besser

Kommentar Von Michael Pohl
23.11.2021

Das erneute Scheitern in der Corona-Pandemie ist ein Ausdruck von Systemversagen. Als einziger Ausweg bleibt bald nur noch eine Impfpflicht.

Deutschland steht erneut vor einem harten Corona-Winter. Wer ist schuld? Zunächst einmal das Virus: Die Deltavariante ist sechsmal ansteckender als jene, die Deutschland im vergangenen Herbst und Winter in den Lockdown zwang. Nicht nur die Politik, auch viele Experten wurden überrascht, nicht was den Anstieg der Infektionen, aber die Explosion der Patientenzahlen angeht.

Solange es keine Impfpflicht gibt, ist es das Recht jedes einzelnen, sich, aus welchen Gründen auch immer, nicht impfen zu lassen. Wenn aus der Politik nun eine „moralische Pflicht“ angemahnt wird, darf man die Frage stellen, wie sich viele politisch Verantwortliche verhalten: Haben sie nicht ebenso so in den vergangenen Monaten die Realität verdrängt? Gerade die epidemische Notlage geleugnet? Schieben sie nicht notwendige Entscheidungen solange auf, bis es zu spät ist? Die Verweigerung der Politik rechtzeitig und vorsorglich zu handeln, steht dem Verhalten vieler Ungeimpfter nicht sehr nach.

Das Frühwarnsystem der Klinikampel hat aus vielen Gründen versagt

Egal ob von CSU, CDU, grünen oder linken Ministerpräsidenten oder von SPD und FDP mitregiert, die Mängel der Krisenpolitik sind keine Parteifrage. Dabei sei auch erwähnt: Ungeimpfte AfD-Abgeordnete veranstalten verbannt auf Zuschauertribünen in Parlamenten ein unwürdiges Schauspiel.

Die Regierenden haben diesmal sogar auf die Wissenschaft gehört: Es waren die „Modellierer“, die statt einer höheren Sieben-Tages-Inzidenzgrenze der Politik zu einer Krankenhausampel rieten. Dieses geplante Frühwarnsystem hat aus vielen Gründen versagt. Und es war der Ethikrat, welcher der Politik bescheinigt hatte, es reiche aus, der Bevölkerung ein „Impfangebot“ zu machen.

Der Riss zwischen Geimpften und Ungeimpften vertieft sich

Es nützt nichts auf Politikerinnen und Politiker oder Ungeimpfte zu schimpfen. Das erneute Scheitern in der Corona-Krise ist ein Systemversagen und ebenso eine Krise der Gesellschaft: Der Riss zwischen Geimpften und Ungeimpften vertieft sich mit Schuldzuweisungen und Realitätsverweigerung. Nötige Vorbildfunktionen werden nicht mehr erfüllt. Nicht zuletzt die Corona-Maßnahmen haben auch den Idealismus der Prominenz aus Film, Kulturbetrieb und Sport dahinschmelzen lassen.

Lesen Sie dazu auch

In sozialen wie professionellen Medien wird die Polarisierung oft noch weiter angeheizt. Probleme, wie die überdurchschnittlich hohe Zahl Ungeimpfter in vielen Gruppen mit Migrationshintergrund, werden in diesem hysterischen Klima kaum noch offen diskutiert.

Der Ausweg aus dem Systemversagen ist eine allgemeine Impfpflicht. Es war vermutlich naiv zu denken, ein Land, das alle paar hundert Meter und vor fast jeder Kurve ein Verkehrsschild aufstellen muss, damit sich seine Menschen nicht selbst oder gegenseitig totfahren, komme ohne vorgeschriebene Impfungen aus.

Denkt man an Deutschland im Lockdown, kommt einem das Grauen

Das frühe Versprechen der Politik gegen eine Impfpflicht wird durch die ansteckenderen Virusvarianten kaum noch einlösbar, wenn man nicht eine Endlosschleife aus harten Corona-Maßnahmen und quälender Debatten erleben will. Oder Medikamente noch ein Wunder vollbringen. Der Ausweg aus der Impfversprechensfalle ist eine offene Abstimmung im Bundestag ohne Fraktionszwang.

Wird dann alles gut? Mitnichten. Die Pandemie-Krise hält der Bundesrepublik von heute brutal und ungeschminkt den Spiegel vor: Schwerfällig, entscheidungsunfähig, verantwortungsscheu, debattenverloren, polarisiert, zerstritten, klagewütig, digital von vorgestern und immer weniger konkurrenzfähig. Diese Schwächen überlagern die vielen Stärken des Landes und seiner Menschen und gefährden eine erfolgreiche Zukunft. Denkt man an Deutschland im Lockdown, kommt einem das Grauen.

Themen folgen

Sie haben nicht die Berechtigung zu kommentieren. Bitte beachten Sie, dass Sie als Einzelperson angemeldet sein müssen, um kommentieren zu können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an moderator@augsburger-allgemeine.de.

Bitte melden Sie sich an, um mit zu diskutieren.

27.11.2021

.
Die Uneinsichtigkeit / Verweigerung in die Notwendigkeit von
Einschränkungen / Schutzmaßnahmen / Impfungen ist, wie
ich meine, a u c h die Ernte der Saat, die schon im Frühjahr
2020 und weiterhin publizistisch weit gestreut wurde,

beginnend mit:

"Alles scheint auf einmal möglich im Kampf gegen eine doch
eher abstakte Gefahr" (in "Coronavirus: Schaffen wir gerade
unsere Freiheit ab?" -18.03.2020)
und
"Wen es schlimmer erwischt, der ist auf einer Intensivstation
gut aufgehoben" (in "Kein Grund zur Panik :Deutschland hat
das Coroanvirus im Griff" - 28.02.2020).

Alles halb so schlimm - so die Parole von sich dazu berufen
Gefühlten .

Und wie - und wie oft - musste - unausgewogen die "Freiheit"
herhalten - ein gefundenes "Fressen" / eine "Entscheidungs-
hilfe" für Unwillige und Unbedarfte (wie viele Kommentare
zeigen) unter den über 700 000 Lesern (so die eigene Wer-
bung).
.
Alledem hat die "Politik" nicht konsequent und energisch
entgegengehalten.
.

Permalink
28.11.2021

.
Einfügung vor dem letzten Satz:

Fazit: Unter Bewusstmachung der Grenzen des eigenen
Wissens wie auch des Blickfeldes:

weniger Schnellschüsse !
.

Permalink
25.11.2021

>>Von Marta D. 09:16 Uhr
@Kamm: Wagenknecht zitiert im Übrigen viele gute Wissenschaftler - nur weil Ihnen die Aussagen von Streeck, Drosten:
https://www.augsburger-allgemeine.de/politik/Virologe-Drosten-Keine-Pandemie-nur-der-Ungeimpften-id60998516.html
und Kekule nicht passen, ...<<

Ich habe kein Zitat von Streek oder Drosten bei Frau Wagenknecht gesehen.
Zitate sind wörtliche Wiederholungen oder inhaltlich korrekte Wiedergaben. Würde Fr. Wagenknecht zitieren, würde sie spüren, dass sie was anderes sagt als die genannten Wissenschaftler.

Beispiel. Hr. Drosten äußerte sich umfangreich am 10.11.21 in einem Interview der Wochenzeitung DIE ZEIT. https://www.zeit.de/2021/46/christian-drosten-coronavirus-virologie-pandemie-wissenschaft-impfung/komplettansicht

Dort sagte er, dass Covid-19 keine Pandemie der Ungeimpften sei. Wörtlich: "Wir haben keine Pandemie der Ungeimpften, wir haben eine Pandemie." Und etwas ausführlicher erläutert er dies im Folgenden: "Wer nicht geimpft ist, infiziert sich mit seinem jeweils alterstypischen Risikoprofil. Viele werden dann auf der Intensivstation landen. Das überlastet die Intensivmedizin. Darum ist das akute Ziel, nicht zu viele Infektionen auf einmal zuzulassen. Die Delta-Variante hat leider die Eigenschaft, sich trotz der Impfung zu verbreiten. Nach zwei, drei Monaten beginnt der Verbreitungs-schutz der Impfung zu sinken. Und wir haben ganz viele Menschen gerade in den relevanten Altersgruppen, die schon im Mai oder im Juni geimpft worden sind. Die verlieren jetzt allmählich ihren Verbreitungsschutz, und sie werden immer mehr. Wir haben eine Pandemie, zu der alle beitragen – auch die Geimpften, wenn auch etwas weniger."

Zugleich stellt er in dem Interview wiederholt fest: "Die Impfung ist der Weg aus der Pandemie, die Impflücken müssen geschlossen werden." Und er benennt auch Verantwortliche für das Verbot von Veranstaltungen und die Kontakteinschränkungen: "Mangels Alternativen wird man wegen der Ungeimpften wieder in kontakteinschränkende Maßnahmen gehen müssen."

Das alles ist ziemlich das Gegenteil von dem, was Fr. Wagenknecht im Gespräch mit der AZ fabuliert.

Raimund Kamm

Permalink
25.11.2021

@Martha D.
Ich bin Ü60, zweimal geimpft, zur Boosterimpfung angemeldet. Und jetzt zu Ihrer haarsträubenden Forderung Impflicht für Ü60.
Gut dann eben Impfpflicht für Ü 60, alle die dann nicht geimpft sind, egal welchen Alters und an Corona erkranken sollen dann zu Hause in Quarantäne, wenn sie überleben gut und wenn nicht dann eben Pech gehabt.
Man könnte gerade meine dass das Virus einen Unterschied macht ob jung oder alt, in meiner Nachbarschaft ist eine ganze Familie an Corona erkrankt - beide Eltern geimpft, beide Kinder unter 12 und somit noch nicht geimpft. Mutter und ein Kind hatten einen schweren Verlauf - soviel zu Ihrer seltsamen Anschauung was das Infektionsrisiko anbelangt. Zum Glück musste niemand von der Familie in die Intensiv.

Permalink
26.11.2021

Ein Blick in die zahlreichen Statistiken zu Sterbefällen, Intensivpflichtigen und Hospitalisierten lohnt sich!

Permalink
24.11.2021

>>Von Alois R. 19:50 Uhr "Ihnen gemein ist allerdings auch (vor allem bei denen aus China), dass sie in Wirksamkeitstests schlechter abschneiden als die mRNA-Impfstoffe - insbesondere auch gegen die neuen Virusvarianten. ..." Wie gut diese mRNA-Impfstoffe wirken, sehen wir ja gerade...........<<

Stimmt!

Siehe Ärzteblatt 13. Oktober 2021 „Intensivmediziner: Kaum geimpfte Coronapatienten ohne Vorerkrankung“ https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/128140/Intensivmediziner-Kaum-geimpfte-Coronapatienten-ohne-Vorerkrankung

„Berlin – Auf den Coronaintensivstationen in Deutschland gibt es nach Angaben von Medizinern fast keine gegen COVID-19 geimpften Patienten ohne Vorerkrankung. Die allermeisten seien gar nicht oder nicht vollständig geimpft, sagte Gernot Marx, Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI), dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND).
Die geimpfte Minderheit bestehe zu großen Teilen aus älteren Patienten, deren zweite Impfung schon weit zurückliege. „Diese Menschen leiden in aller Regel zudem unter schweren chronischen Krankheiten.“
Nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) war ungefähr jeder zehnte der Patienten, die im August und September wegen Corona auf Intensivstationen behandelt wurden, vollständig geimpft.
Das geht aus einer Ende September übermittelten Antwort des Ministeriums auf eine Anfrage der Linken-Bundestagsabgeordneten Sahra Wagenknecht hervor, die gestern bekanntgeworden war.“

Raimund Kamm

Permalink
23.11.2021

Von Alfred W. 12:34 Uhr >>Die Antworten können Sie hier https://www.bayern3.de/covid-19-was-sind-totimpfstoffe
in Kenntnis nehmen. Den Rot/Grünen NDR ignoriere ich.<<

Danke für den Link auf die Veröffentlichung vom 21.9.21. Ich zitiere daraus:
"Außerdem: In Wirksamkeitstests schneiden die Totimpfstoffe schlechter ab als die mRNA-Impfstoffe - insbesondere gegen die neuen Virusvarianten."


In einem aktuelleren Bericht des BR vom 17.11.21
17.11.2021 https://www.br.de/nachrichten/wissen/impfung-corona-sollte-man-auf-die-totimpfstoffe-warten,SgS4EB1
Corona-Impfung: Sollte man auf die Totimpfstoffe warten?

heißt es:
"Am 17. November 2021 hat Novavax als erster Totimpfstoff die Zulassung in der EU beantragt. ... Ihnen gemein ist allerdings auch (vor allem bei denen aus China), dass sie in Wirksamkeitstests schlechter abschneiden als die mRNA-Impfstoffe - insbesondere auch gegen die neuen Virusvarianten. ...
Fazit zu den Totimpfstoffen
Es wird noch einige Monate dauern, bis der erste Totimpfstoff in Deutschland verimpft werden kann."

Doch gestern sind in Deutschland 180 Menschen mit Corona gestorben.
https://www.zeit.de/wissen/corona-karte-deutschland-aktuelle-zahlen-landkreise

und die Wissenschaftler, die aus Ansteckungswahrscheinlichkeiten, Zahl der Sozialkontakte, Erkrankungsrate, Krankenhauseinweisungsrate und Sterberate prognostizieren, wo wir im Dezember, im Januar, im Februar, im März usw. stehen werden, rechnen mit mehr als 100.000 weiteren Toten.
19.11.21 https://www.mdr.de/wissen/covid-vierte-welle-modellsimulation-szenarien-tote-100.html?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE

Raimund Kamm

Permalink
23.11.2021

"Ihnen gemein ist allerdings auch (vor allem bei denen aus China), dass sie in Wirksamkeitstests schlechter abschneiden als die mRNA-Impfstoffe - insbesondere auch gegen die neuen Virusvarianten. ..."
.
Wie gut diese mRNA-Impfstoffe wirken, sehen wir ja gerade.............................................

Permalink
24.11.2021

"Wie gut diese mRNA-Impfstoffe wirken, sehen wir ja gerade"

Ich zitiere mal das RKI dazu:
"Daten aus Zulassungsstudien wie auch aus Untersuchungen im Rahmen der breiten Anwendung (sog. Beobachtungsstudien) belegen, dass die in Deutschland zur Anwendung kommenden COVID-19-Impfstoffe SARS-CoV-2-Infektionen (symptomatisch und asymptomatisch) in einem erheblichen Maße verhindern (siehe Systematischer Review). Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Person trotz vollständiger Impfung PCR-positiv wird, ist signifikant vermindert (Chia et al.). Darüber hinaus ist die Virusausscheidung bei Personen, die trotz Impfung eine SARS-CoV-2-Infektion haben, kürzer als bei ungeimpften Personen mit SARS-CoV-2-Infektion." (https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/COVID-Impfen/FAQ_Liste_Wirksamkeit.html)

Kann man natürlich ignorieren, muß dann allerdings auch damit leben, als Ignorant bezeichnet zu werden.

Permalink
23.11.2021

Sicher macht es "Auf Ungeimpfte zu schimpfen, macht nichts besser". Dementsprechend sollen sich doch bitte die Ungeimpften nicht über "die geimpften" Echauffieren. Wer sich selbst als "Widerständler" sieht und aus Protest nicht Impfen lassen möchte, könnte man auch als wanderndes Virus-Taxi bezeichnen.

Permalink
23.11.2021

IAlso ich habe kein Mitleid mehr mit den Ungeimpften. Ich habe jetzt fast 2 Jahre lang mit größtmöglichen Anstrengungen alle Regeln beachtet und bin jetzt dreimal geimpft. Mit dem Booster habe ich laut dem Professor Sanders aus der Charité einen bis zu 20 fachen Schutz gegenüber der 2. Impfung. Wie gesagt, kein Mitleid mehr.

Permalink
23.11.2021

Hat jemals ein Ungeimpfter nach ihrem Mitleid gefragt???????????????????

Permalink
23.11.2021

"Das erneute Scheitern in der Corona-Pandemie ist ein Ausdruck von Systemversagen".
Auch.
Der Schwerpunkt des Scheiterns liegt eher an der Unvernunft vieler Mitbürger, wob ei die Nichtgeimpften der kleinere Teil sind. Vielen scheint nicht klar zu sein, daß der Impfschutz keine 100%ige Immunität, mit allen Folgen nicht nur für einen selbst sondern auch für die freundliche Weitergabe, bedeutet.

Permalink
23.11.2021

dazu möchte ich gern diesen Artikel (hier erschienen) zitieren:

Sahra Wagenknecht: Die Maßnahmen gehen in die falsche Richtung. Alle renommierten Virologen, Herr Streeck, Herr Drosten, auch der Epidemiologe Kekulé, weisen darauf hin, dass ein beachtlicher Teil des Infektionsgeschehens mittlerweile unter Geimpften stattfindet. Leider schützt die Impfung nicht davor, sich zu infizieren und das Virus weiterzutragen. Diese Hoffnung hat sich zerschlagen. Eine große schwedische Studie weist nach, dass es in diesem Punkt schon wenige Monate nach der Impfung nahezu keinen Unterschied zwischen Geimpften und Ungeimpften mehr gibt. Damit bringt 2G eine gefährliche Scheinsicherheit. Es wäre besser, da, wo sehr viele Menschen aufeinandertreffen, alle zu testen, statt Ungeimpfte auszugrenzen, während das Virus unter den anderen ungebremst kursieren kann.

Permalink
23.11.2021

Der Virus richtet unter Ungeimften deutlich mehr Schaden als bei Geimpften. Ich bin für eine sofortige Impfplicht.

Permalink
23.11.2021

Frau Wagenknecht hat keinerlei Expertise in Gesundheits- oder gar Seuchenfragen. In dem Artikel schmeißt sie mit vielen Faktenaussagen herum, die einfach nicht stimmen.

Unser Volk sollte in solch existenziell wichtigen Fragen nicht auf Politiker*innen wie Aiwanger, Wagenknecht oder Weidel, sondern auf die vielen guten Wissenschaftler*innen hören, die wir in unserem Land haben!

Raimund Kamm

Permalink
25.11.2021

Der Virus richtet vor allem unter den Älteren deutlich mehr Schaden an und lässt die ITS voll laufen.
Von mir aus eine Impfpflicht für alle ü60

@Kamm: Wagenknecht zitiert im Übrigen viele gute Wissenschaftler - nur weil Ihnen die Aussagen von Streeck, Drosten:
https://www.augsburger-allgemeine.de/politik/Virologe-Drosten-Keine-Pandemie-nur-der-Ungeimpften-id60998516.html
und Kekule nicht passen, hören Sie lieber auf das populistische Gewäsch von Söder&Co?!

Permalink
23.11.2021

Herr Pohl, ich würde es sehr begrüßen, wenn Sie für alle anderen Menschen, die durch den Lockdown und der Pandemie extrem leiden müssen, genauso viel Empathie zeigen würden, wie für die armen Impfverweigerer.

Um es noch einmal zu betonen. Wenn die große Mehrheit durch die egoistische Haltung eines Einzelnen darunter leiden muss, ist es eben keine Privatentscheidung mehr.

Fragen Sie doch mal die Ärzte, Pfleger, Arbeitgeber, Arbeitnehmer und die Geimpften, ob sie damit einverstanden sind, dass sie schon wieder darunter leiden müssen.

Ich sehe es wie Frau Maria T., dass ich keinen Grund sehe, warum ich den Impfverweigerer die Hand reichen soll.

Haben sie irgendetwas geleistet, außer sich auf fremde Kosten durchzuschmarotzen?

Und es ist auch sehr billig, immer auf die Politik zu schimpfen, die aus nachvollziehbaren Gründen (Bundestagswahl, Volksbegehren) zu spät gehandelt hat. Wir leben in einer Demokratie, in der jede/r Bürgerin/Bürger Rechte UND Pflichten hat.

Dazu fällt mir folgender Satz ein:

„Frag nicht, dein Land für dich tun kann. Frag lieber, was du für dein Land tun kannst.“

John F. Kennedy war ein schlauer Mann.

Es wird Zeit, dass sich jede/r ihrer/seiner Bürgerpflicht bewusst wird.

Die Hand werde ich diesen Menschen erst dann reichen, wenn sie sich impfen lassen.

In diesem Sinne

Permalink
23.11.2021

So ist es. Vielen Dank für Ihren Kommentar!

Permalink
24.11.2021

...nicht jede/r ist darauf erpicht, Ihnen die Hand zu reichen - erst recht nicht in aktuellen Zeiten!

Permalink
23.11.2021

Wäre die Impfpflicht - wie schon vorgeschlagen , im Mai 2021 ( nachdem die Impfstoffe ihre ansplute Notwendigkeit und positive Bedeutung unter Beweis gestellt hatten) schon eingeführt worden - gäbe es die hier angesprochene "Spaltung" gar n icht .

Gut - beratungsresistente "hardliner" gäbe es .
Solche gibt es immer .

Ich persönlich bin nicht bereit , irgendeinem Impfverweigerer nun "versöhnlich" die Hand zu reichen und "zu verzeihen" .

Ich bin nicht "Jesus Christus" .
Ich finde , die Impfverweigerer haben (mindestens) eine "Kopfnuß" mehr als verdient .

Der Vergleich mag ja hinken - aber bei vielen anderen Sachen geht die hiesige "Gesellschaft" auch nicht so nonchalant und nachsichtig mit "Verweigerern und "Widerständlern" um !

Hier - bei der Pandemie - fehlt mir wirklich jedes Jota Verständnis für diese Leute .


Permalink
23.11.2021

Endlich die Zulassung von den Totimpfstoffen von Novavax und Valneva auf den Weg bringen. Das Vertrauen in mRNA-Impfstoffe ist begrenzt. Warum wurden neuartige mRNA-Impfstoffe vor den Totimpfstoffen auf den Markt gebracht? Es werden doch hoffentlich keine finanziellen Interessen sein.

Permalink
23.11.2021

Angesichts von derzeit rund 300 Coronatoten und bald voraussichtlich 500 jeden Tag finde ich solche Ausreden unverantwortlich!

Noch nie hat hier in diesem Diskussionsforum jemand eine Quelle genannt, warum die Totimpfstoffe besser sein sollen.

Laut dieser Veröffentlichung beim NDR sind sie eher schlechter in der Schutzwirkung und bei den Nebenwirkungen.
13.11.21 https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Corona-Impfung-Totimpfstoff-mRNA-oder-Vektorimpfstoff,corona9064.html

Raimund Kamm

Permalink
23.11.2021

@ RAIMUND KAMM
Die Antworten können Sie hier https://www.bayern3.de/covid-19-was-sind-totimpfstoffe
in Kenntnis nehmen.
Den Rot/Grünen NDR ignoriere ich.

Permalink
23.11.2021

@Alfred W.
"Im Fall von SARS-CoV-2 ist bei diesen Vakzinen zudem ein Verstärker notwendig, um eine Immunreaktion hervorzurufen. Dieser kann grippeähnliche Symptome auslösen.
Außerdem: In Wirksamkeitstests schneiden die Totimpfstoffe schlechter ab als die mRNA-Impfstoffe - insbesondere gegen die neuen Virusvarianten."

Viele Impfkritiker haben immer wieder auf Bekannte hingewiesen, die Fieber, Kopfschmerzen usw. bekommen haben. Die grippeähnlichen Symtome werden die sicherlich überzeugen. ;-)
Und die dauernde Hinweise von Impfsketikern auf angebliche "Unwirksamkeit" der mRNA-Impfstoffe gegen neuen Varianten, lassen eine Überzeugung dieser mit Totimpfstoffen eher zweifelhaft erscheinen.
Notfalls ist die Geschmacksrichtung des Impfstoffs nicht der aktuellen Wetterlage entsprechend. Zudem hat der Mond gerade den falschen Winkel zur Sonne. "Gründe" lassen sich immer finden.

Permalink
23.11.2021

Notwendige Schlussfolgerungen. Nachdem ca 30% der Bevölkerung Corona Impfung ablehnen aus diversen Gründen , hilft am Ende nur noch Impfpflicht verbunden mit weittragenden Sanktionen gegen Impfverweigerer. Der beste Weg- Ungeimpfte formell anschreiben mit Pflicht zur Terminvereinbarung; bei Nichtbefolgen nach 1. Mahnung hohes Bussgeld verhängen. Ausnahmen med. Gründe mit formellem Arztattest, das von einem 2. Arzt zu bestätigen ist (Amtsarzt).

Permalink
23.11.2021

Weigere ich mich einen Führerschein zu machen und fahre trotzdem, werde ich saftig bestraft. Das gleiche Prinzip kann man bei der Coronaimpfung machen. Empfindliche Strafen, falls man kontrolliert wird. Entgegen Herrn Spahns Schutzbehauptungen, ist das problemlos durchsetzbar.

Permalink