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Brexit-Hardliner Johnson muss nun Verantwortung übernehmen

Kommentar Von Katrin Pribyl
23.07.2019

Jahrelang hat Boris Johnson von Ideologie getriebene Tagträumereien beworben. Mit der Realität hatte das wenig gemein. Nun muss er konkrete Entscheidungen treffen.

Boris Johnson wird am Mittwoch in die Downing Street einziehen. Das ist einerseits verstörend, hat der Konservative in den vergangenen Jahren doch neben seinen Entgleisungen als Außenminister vor allem mit einer ganz eigenen Auslegung der Wahrheit die Menschen in die Irre und das Land ins Chaos geführt.

Andererseits ist es mehr als angemessen, dass nun endlich die Person übernimmt, die jahrelang eine Ära der Einhörner versprochen und damit von Ideologien getriebene Tagträumereien beworben hat. Mit der Realität hatte all das wenig gemein, aber von Details und Tatsachen ließ sich Johnson nie ablenken.

Endlich muss Boris Johnson Verantwortung übernehmen

Endlich muss der Brexit-Hardliner Verantwortung übernehmen. Endlich, so hoffen Beobachter, steht er vor der wahrscheinlichen Entzauberung. Denn allein mit Optimismus und Charisma lassen sich weder die Herkulesaufgabe Brexit lösen noch die großen Aufgaben des Landes bewerkstelligen. Vielmehr wird Johnson sehr zügig sehr unpopuläre Entscheidungen zu treffen haben, vor allem in Sachen EU-Austritt. Ob er damit seine europaskeptische Anhängerschaft vergrault oder die Mehrheit der Öffentlichkeit verstimmt – eine Seite wird enttäuscht zurückbleiben.

Denn Johnson hat sich in selbst gezogene rote Linien verstrickt, den Menschen scheinbar wahllos zugesagt, was sie im jeweiligen Moment hören wollten. Noch ist völlig unklar, was passieren wird. Wie das Königreich am 31. Oktober aus der EU scheidet. Ob der Austritt stattfindet und wenn ja, mit oder ohne Abkommen. Oder gibt es am Ende noch vor dem Ablauf der Scheidungsfrist Neuwahlen? Das scheint mittlerweile am wahrscheinlichsten.

Briten benötigen einen verlässlichen Verbündeten

Abgesehen von der Brexit-Krise erwischt das Land eine andere Eskalation zum denkbar schlechtesten Zeitpunkt. Denn die Lage im Persischen Golf spitzt sich dramatisch zu, seit der Iran vergangene Woche einen unter britischer Flagge fahrenden Tanker in der Straße von Hormus festgesetzt hat. Aus den USA scheint nicht viel Hilfe zu erwarten sein, obwohl die Briten seit Jahren regelrecht unterwürfig versuchen, US-Präsident Donald Trump bei Laune zu halten.

Sie benötigen nach dem Brexit einen schnell vereinbarten Handelsdeal, außerdem einen verlässlichen Verbündeten. Die peinlich anmutende Bittstellerei scheint bislang nicht zu fruchten, Washington erteilte London in der jetzigen Situation eine Absage bezüglich Unterstützung im Iran. Nun will Großbritannien eine von europäischen Ländern angeführte Seeschutzmission in der Region auf den Weg bringen. Ausgerechnet die EU-Partner sollen helfen, auf die die Europaskeptiker seit Jahren verbal einprügeln. Das passt alles – wieder einmal – nicht zusammen.

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