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Kommentar
24.05.2017

Die Pflegemafia fliegt endlich auf

Skandale im Gesundheitswesen wird es weiterhin geben, solange sich die Rahmenbedingungen nicht ändern. (Symbolbild)
Foto: dpa

Polizeiermittlungen machen klar, im Pflegewesen gibt es eine Mafia. Mangelnde Kontrolle und Transparenz im Pflegebereich begünstigen die Entstehung mafiöser Strukturen.

Wie so oft, wenn es um Skandale im Pflege- oder Gesundheitswesen geht, gilt es eines vorauszuschicken: Die allergrößte Mehrheit der Beschäftigten, Anbieter und Verantwortlichen leistet aufopferungsvoll eine hervorragende Arbeit, die oft viel zu wenig Anerkennung in der Gesellschaft findet – auch finanziell.

Im Pflegebereich herrscht Mangelwirtschaft – es fehlt oft an Geld, qualifiziertem Personal und pflegegerechten Alltagsbedingungen. Pflegende Angehörige fühlen sich oft mangelhaft unterstützt. Deshalb schmerzt der Skandal um die mafiösen Betrüger besonders.

Neue Rahmenbedingungen müssen geschaffen werden

Mangelwirtschaft führt dazu, dass viel improvisiert wird. Viele ambulante Kräfte benötigen im Unterschied zu Pflegefachkräften kaum Qualifikationsnachweise. Das Abrechnungssystem ist intransparent und basiert auf Vertrauen. Es gab lange kaum Kontrollen. Kurz: Ein Klima, das Betrüger einlädt.

Nachdem vor einem Jahr der Massenbetrug ans Licht kam, ist nun nach den Ermittlungen der Polizei klar: Es handelt sich hier um eine echte Mafia – und endlich fliegt sie auf. Die Politik hat viele Konsequenzen gezogen und die Kontrollen deutlich verschärft. Die Pflegemafia mag zerschlagen sein. Aber an den Rahmenbedingungen hat sich wenig geändert. So bleibt der nächste Skandal keineswegs ausgeschlossen.

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