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Ein harter Brexit kann Jobs in Bayern kosten

Kommentar Von Stefan Stahl
12.02.2019

Bei einem harten Ausstieg aus der EU schädigt sich Großbritannien selbst. Kommende Generationen sind die Leidtragenden.

Viele Briten unterschätzen die wirtschaftlichen Folgen eines harten Brexits. Eine solche Hauruck-Aktion würde das Land wirtschaftlich zurückwerfen. Es bestünde die Gefahr, dass England irgendwann in eine Rezession rutscht. Ein solcher Brutalo-Brexit käme einer Massenkarambolage gleich: Ein Fahrzeug fährt in das nächste. Ein knackiger Ausstieg der Briten aus der EU würde weltweit die Autoindustrie in Mitleidenschaft ziehen, schließlich ist diese Branche intensiv vernetzt. Zulieferketten gehen über mehrere Länder.

Das kostet auch Jobs in Bayern

Am Ende kostet das in Deutschland vor allem Jobs in Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Doch alle Versuche, den Populisten von der Insel Globalisierungsnachhilfe zu erteilen, scheiterten bisher. Selbst Airbus-Chef Tom Enders, der wie kaum ein anderer Manager zu drastischen Worten gegriffen hat, findet unter ideologisch verblendeten Briten kein Gehör. Dabei droht der Deutsche, tausende Arbeitsplätze in der Produktion von Airbus-Flugzeugen aus Großbritannien abzuziehen. Die Brexit-Hardliner zerstören Stellen und gefährden den Wohlstand ihrer Kinder. Einst werden sie dafür an den Pranger gestellt.

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