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Wartezeiten beim Arzt: Eigentlich funktioniert das System

Kommentar Von Joachim Bomhard
29.08.2018

Viele Patienten ärgern sich über lange Wartezeiten bei Ärzten. Doch so tragisch ist die Situation gerade bei Hausärzten eigentlich nicht. Woran es noch krankt.

Langes Wartenmüssen auf einen Termin beim Arzt ist immer ärgerlich. Aber es kommt offenbar weniger vor als gedacht – beim Hausarzt ohnehin eher selten, beim Facharzt schon häufiger. In dringlichen Notfällen gebietet es der hippokratische Eid ohnehin jeden Mediziner, umgehend den Patienten zu behandeln – Termindruck hin oder her.

Arzttermine: Monatelange Wartezeiten nicht hinnehmbar

Natürlich klemmt es hier und da in Deutschlands Arztpraxen und die teilweise monatelangen Wartezeiten auf eine psychotherapeutische Behandlung sind eigentlich nicht länger hinnehmbar. Aber insgesamt funktioniert das System – offenbar auch zur Zufriedenheit der Patienten, wenn man der von den Ärzten selbst in Auftrag gegebenen Umfrage folgt.

Natürlich kann Vieles noch verbessert werden. Etwas in Vergessenheit sind schon nach kurzer Zeit die noch relativ neuen Terminservicestellen der Kassenärzte geraten. Sie sollen eigentlich dazu beitragen, das Warten zu verkürzen. Sie sind zu wenig im Bewusstsein der Patienten verankert. Wer kennt schon die Telefonnummer? Sie sind auch mit dem Nachteil verbunden, bei der Terminvermittlung keine freie Arztwahl zu haben. An der Zahl der Fachärzte sollte eine zeitnahe Behandlung jedenfalls nicht länger scheitern.

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