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Wer einen Impfstoff ablehnt, sollte sich wieder hinten anstellen

Kommentar Von Michael Stifter
11.05.2021

Für Ältere gilt AstraZeneca als unbedenklich. Wenn sie den Stoff trotzdem ablehnen, müssen junge Menschen länger warten als nötig. Wo bleibt da die Solidarität?

Deutschland zündet den Impfturbo, hört man in diesen Tagen oft. Das klingt toll. Und tatsächlich geht es ja endlich voran. Die Hoffnung, dass wir die Pandemie bald hinter uns lassen können und schrittweise unser normales Leben zurückbekommen, wächst mit jeder verabreichten Dosis.

Auch diejenigen, die noch auf einen Impftermin warten, haben allen Grund, sich mit den anderen zu freuen. Denn jeder Geimpfte hilft ja, die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Kein Anlass für Neid also. Ohnehin werden wir diese Krise nur gemeinsam meistern. Auf Solidarität kommt es an. Nicht nur von den Jungen und vermeintlich Starken übrigens.

In der ersten Corona-Welle waren es die Jungen, die verzichtet haben

Zu Beginn der Pandemie sind es vor allem diese Jungen, die verzichten. Viele bleiben zu Hause, anstatt sich am Badesee zu treffen. Sie helfen damit, das Virus auszubremsen – und werden zu Lebensrettern für alte und kranke Menschen. Als die erste Welle das Land überrollt, halten die Deutschen zusammen. Und heute? Heute ist die Solidarität der Älteren gefragt.

Es war absolut richtig, die Risikogruppen als Erste zu impfen – jene, für die eine Infektion mit hoher Wahrscheinlichkeit massive gesundheitliche Schäden oder sogar den Tod bedeutet hätte. Die meisten von ihnen sind inzwischen zumindest durch die erste Spritze einigermaßen vor einem schweren Verlauf geschützt. Nun geht es darum, auch alle anderen möglichst schnell zu impfen.

Die erschöpfte Mutter, die seit über einem Jahr mit den Kindern den Alltag zu Hause im Alleingang improvisieren muss – meist ohne Kindergarten, ohne Schule, ohne Freunde, ohne Fußballverein oder Musikunterricht. Die Verkäuferin, die an der Supermarktkasse hunderte Kontakte am Tag hat – ob sie will oder nicht. Der Straßenbahnfahrer, der sich nicht schützen kann, wenn ihm ein Fahrgast in den Nacken hustet.

Die junge Mutter kann eben nicht einfach auf AstraZeneca ausweichen

Diesen jüngeren Menschen könnten nun auch die Älteren helfen, indem sie alle verfügbaren Impfstoffe akzeptieren. Stattdessen berichten Impfzentren davon, dass reihenweise Leute nicht zum reservierten Termin erscheinen. Dass über 60-Jährige, für die das Präparat von AstraZeneca nach Einschätzung von Wissenschaftlern unbedenklich wäre, diesen Impfstoff trotzdem ablehnen und lieber auf eine Dosis Biontech oder Moderna in zwei Wochen warten. Genau diese Dosis fehlt dann aber eben der jungen Mutter oder der Kassiererin im Supermarkt, die nicht auf AstraZeneca ausweichen können, weil Experten davon abraten.

Es geht nicht nur um Egoismus, sondern auch um echte Ängste

Durch ein solches Verhalten liegen viele Dosen ungenutzt herum oder verfallen sogar – das Impftempo insgesamt verzögert sich und viele Menschen müssen länger auf die ersehnte Spritze warten, als es sein müsste. Aus diesem Grund wird nun zurecht darüber diskutiert, dass die Älteren auf die freie Auswahl des Impfstoffes verzichten sollten, wenn es dafür keine medizinische Begründung gibt.

Oder ob sie sich eben wieder hinten in der immer noch langen Warteschlange anstellen müssten, wenn sie eine angebotene Impfung verweigern. Das wäre viel verlangt, ohne Frage. Es geht ja nicht nur um Egoismus, sondern oft auch um echte Ängste vor möglichen Nebenwirkungen. Aber das Ende des Wunschkonzerts könnte helfen, die Impfgeschwindigkeit in allen (!) Generationen zu erhöhen.

 

Und es wäre ein Zeichen jener Solidarität, die viele Kinder und Jugendliche, Studenten, junge Mütter und Väter nun schon über eine so lange Strecke bewiesen haben. Auch ihr Leben wurde ja ausgebremst, obwohl sie selbst mit hoher Wahrscheinlichkeit im Fall einer Infektion mit leichten oder sogar ohne Symptome davongekommen wären. Es geht nicht darum, die Generationen gegeneinander auszuspielen. Es geht darum, dass eine Gesellschaft nur dann funktioniert, wenn wir den Blick offenhalten für die Bedürfnisse und Sorgen der anderen.

Lesen Sie dazu auch:

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13.05.2021


ATHANASSIOS L.
Also, sie sollten etwas vorsichtiger mit ihren Behauptungen sein. Woher wollen sie denn wissen, dass diese 36 auf AstraZeneca verzichtet haben und wenn doch, vielleicht dies aus gesundheitlichen Gründen? Wir leben in einem Rechtsstaat und keiner kann gezwungen werden, gegen seinen Willen geimpft zu werden. Sollte er erkranken, steht ihm die gleiche Behandlung zu wie jedem anderen. Sonst müsste man alle Raucher, Alkoholiker und solche, welche sich nicht um ihre Gesundheit scheren, von Behandlungen ausschließen. Solche Anschuldigungen, Behauptungen, Forderungen und Argumentationen, wie von Ihnen und @Stefan.H. sind in einer Solidargemeinschaft fehl am Platz und fördern Unmut, Streit und Neid.
Viele der Alten sind gestorben oder schwerst erkrankt, weil das Virus von außen zu ihnen getragen wurde ohne Rücksicht oder Vorsicht walten zu lassen. Man hat sie in den Heimen dann abgeschirmt und auf lange Zeit vom Leben draußen ausgeschlossen. Diese Personen jetzt als asozial zu bezeichnen, ist eine Frechheit!

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14.05.2021

"und keiner kann gezwungen werden, gegen seinen Willen geimpft zu werden".

Der Impfzwang besteht doch schon längst, indem Druck aufgebaut. Kinder müssen etwa gegen gewisse Erkrankungen geimpft sein, sonst dürfen sie die Schule nicht besuchen.

Es gibt aber eine Schulpflicht. Wenn das dann nicht funktioniert, dann steht das Jugendamt vor der Türe und dann wird wegen Gefährdung des Kindeswohls das Mahlwerk der Justiz angeworfen. Nicht anders wird es mit der nicht fertig getesteten nur bedingt zugelassenen Corona Impfung kommen.

Ansonsten baut man auch genug Einschränkungen für nicht Geimpfte auf, so dass durch den entstehenden Druck viele sich impfen lassen.

Keiner wird gegen seinen Willen geimpft. Man muss nur genug Druck aufbauen, dass der Wille bricht.

Die Oberflächlicheren lassen sich hauptsächlich impfen, weil sie in den Urlaub fahren wollen. Das stellte ich jetzt mal so in den Raum.

Um Missverständnissen vorzubeugen, ich bin kein Impfgegner, sondern habe alle meine Impfungen - auch gegen Covid - aber die Diskussion in der Politik und den Mainstream Medien geht eben in die falsche Richtung und stigmatisiert die Impfunwilligen bewusst.

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13.05.2021

@STEFAN H.
Wo leben Sie denn? "asoziales Verhalten der Älteren" und "nehmen den jüngeren den Impfstoff weg".
Erstens hat das asoziale Verhalten nichts mit dem Alter zu tun, und zweitens nimmt hier niemand "den jüngeren" den Impfstoff weg!
Die Versorgung liegt erstmal beim Staat, dann ist den Medien und den "Öffentlichkeitsgeilen" Virologen und andern "Fachleuten der Vorwurf zu machen, mit teils unrichtigen und unbestätigten Behauptungen dieses Durcheinander zu produzieren und propagieren.
Ferner besteht momentan sogar ein Engpass mit der Verabreichung von AstraZeneca! Wer sich unsicher ist, sollte dies nicht in und an den Impfzentren auslassen, sondern seinen Hausarzt um Rat fragen, ob AZ für ihn geeignet ist oder nicht. Wer kein vertrauen hat sollte sich dann auch nicht impfen lassen und die volle Verantwortung und Konsequenzen, ohne Beeinträchtigung anderer, tragen!

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13.05.2021

@Hans M.

Sie versuchen sich wohl alles schönzureden, was aber nicht klappen wird.

Auch wenn Sie es nicht gerne hören, aber noch asozialer geht es kaum, wenn alte Menschen plötzlich ein Wunschkonzert haben möchten und durch die Ablehnung von AstraZeneca und Johnson & Johnson den Jüngeren die Impfdosen von Biontech und Moderna wegnehmen.

Gehen Sie mal bitte auf folgende Seite:

https://www.augsburg.de/umwelt-soziales/gesundheit/coronavirus/impfzentrum

Dort veröffentlicht die Stadt Augsburg regelmäßig die Impfzahlen und wie viele Menschen in den verschiedenen Prio-Gruppen 1-3 noch auf eine Impfung warten. Interessant ist die Prio-Gruppe 1.

Mit Stand vom 10.05.21 warten in dieser Gruppe 36 Menschen auf eine Impfung, was eigentlich nicht sein dürfte. Ich traue mich wetten, dass genau diese 36 Personen AstraZeneca abgelehnt haben und auf Biontech bestehen und somit den Jüngeren den Impfstoff wegnehmen. Richtig asozial, anders kann ich es kaum umschreiben.

"Wer kein vertrauen hat sollte sich dann auch nicht impfen lassen und die volle Verantwortung und Konsequenzen, ohne Beeinträchtigung anderer, tragen!"

Das ist ja das Schlimme, dass die Impfverweigerer für ihr egoistischen Verhalten keine Konsequenzen zu befürchten haben. Sie stecken unschuldige Menschen an und nehmen unter Umständen den unschuldigen Menschen auch noch den Platz in der Intensivstation weg.

Ich habe die Forderung schon einmal gestellt, wiederhole sie aber noch einmal:

Wer eine Impfung ablehnt, verzichtet automatisch auf eine Intensivbehandlung, sollte die Person an Corona erkranken. Das wäre dann fair und solidarisch den anderen gegenüber.

In diesem Sinne

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13.05.2021

Unser Problem sind die unzähligen Medien, welche jede (meist ungeprüfte) negative Aussage zu einer Schlagzeile machen. Dazu das Hickhack der Virologen, Gesundheitsministerium und noch dazu der einzelnen Länder zum AstraZeneca Impfstoff. Mal nur für Jüngere, dann nur für Ältere, dann nicht für junge Frauen, dann wieder für alle. Kein Wunder, wenn dann hier Bedenken sind. Den Hausarzt zu fragen ist teils unmöglich, da die Telefone meist belegt sind wegen der vielen Anfragen. Die Politik hat sehr viel Vertrauen und Verständnis verloren mit unsinnigen aussagen und Verordnungen, welche viel Bürger nicht mehr nachvollziehen können. Allein schon diese vielen unterschiedlichen Inzidenzzahlen sind nicht mehr einzuordnen, noch dazu, dass diese in den Bundesländern auch noch zueinander unterschiedlich sind. Was für ein Chaos!

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13.05.2021

Die panische Angst, eine Hirnthrombose zu bekommen, ist bei sehr vielen Menschen absolut unbegründet. Dafür lege ich meine Hand ins Feuer. :-)

In diesem Sinne

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13.05.2021

Richtig so. Einfach köstlich dieser Kommentar. Wo nichts ist, da kann auch keine Thrombose entstehen. :D

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12.05.2021

In Norwegen und Dänemark haben die entsprechenden Gesundheitskommissionen von der Verwendung von Astra Zeneca abgeraten. Dänemark und Norwegen verimpfen das nicht mehr. In Norwegen wird derzeit beraten, ob die Bestände von Astra Zeneca an andere Länder gegeben wird.

Es ist also nicht ganz richtig, dass der Impfstoff (für Ältere) als unbedenklich gilt.

Es ist das gute Recht einer jeden Person zu versuchen den Wirkstoff zu erhalten, den man selbst für am sichersten hält.

Und wer wissen will, um welchen Faktor die Nebenwirkungen höher als bei Standard Impfungen sind, der kann auf der Seite der EMA, die für die Zulassung in der EU zuständig ist, ausreichend recherchieren.

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12.05.2021

Hätte nie gedacht, daß im Lande der Impfgegner so viele ihre Vorsätze über den Jordan werfen. Wenn das so weiter geht haben wir bald einen Krieg vor den Impfzentren. Im Netz gibt es ihn schon. Jeder hat es zu 95% selbst in der Hand ob er infiziert wird oder nicht.

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12.05.2021

Krankenkassenvertreter, Ärzte, Politiker und Staatsanwälte, die sich bei dem HickHack und der Gesundheits-Problematik um AstraZeneka nicht für den Bürger einsetzen und nur als Lobbyisten-Vertreter für die Pharmaindustrie tätig sind, müssen fristlos gekündigt werden.

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12.05.2021

Es würde mich nicht wundern, wenn nach dem "Sturm" - in der späteren Bilanz - herauskäme, dass der Ruf AZ geplant zerstört wurde um Milliarden für die anderen Anbieter zu sichern? Wenn es um Milliarden geht .... ?

Erst den Menschen Angst machen und dann blöd hinstellen, wenn einige verunsicherte sagen - das will ich nicht!

Aber ich bin mir sicher, dass diese Diskussionen nur als Ventil und Nebelkerzen gezündet werden, um die Wut des Volkes von den Verursachern der Misere um die Impfmittelbeschaffung umzulenken?

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12.05.2021

Wer die Büchse der Pandora öffnet, dem sollte der Inhalt um die Ohren fliegen. Sie wollen polarisieren und Bevölkerungsteile gegeneinander ausspielen und aufwiegeln, dann müssen Sie sich folgendes sagen lassen: Die Heimbewohner in Senioreneinrichtungen haben nicht um das Virus gebettelt, es wurde hineingetragen – von Angehörigen, Besuchern und Mitarbeitern etc. Das Virus ist ja nicht vom Himmel gefallen. Es hat sich verbreitet durch den Leichtsinn vieler, auch der Jugend. Da ist es nur recht und billig, dass man auch die ältere Generation mit einem Impfstoff schützt, der für sie sicher ist und man ihnen nicht um der Solidarität und um des Impfens willen etwas spritzt, was in die Kritik geraten ist und dringend der Überprüfung bedarf. Bei dem Hin und Her um Astrazenica ist dieser Stoff und die, die ihn beurteilen, einfach nicht mehr sehr vertrauenswürdig. Aber man muss AZ verimpfen, weil es nun mal eingekauft wurde und nun da ist. Nun sollen wir Alten dafür herhalten, denn es gibt ja durchaus Stimmen, die meinen, da käme es auf ein paar Jahre nicht an.
Aber ich lasse mich von Ihnen nicht unsolidarisch nennen, wenn ich einen Stoff, der momentan in der Kritik steht, nicht haben will. Ich frage mich, woher Sie die fachliche Kompetenz nehmen, zu beurteilen, welcher Stoff unbedenklich ist. Man musste schließlich in dieser Richtung schon bei anderen Medikamenten zurückrudern.
Ob die Verteilung der Impfdosen, also die Priorisierung, so richtig ist, wie sie praktiziert wird, darüber kann man streiten. Mir wäre es auch lieber, wenn man den Fokus auf die Impfung derer legte, die aus beruflichen Gründen viele Kontakte haben müssen. Aber dies am Impfstoff für alt oder jung festzumachen, wer wem was wegnimmt, das ist Blödsinn. Sie sollten fachlich und wissenschaftllich zur Auf- und Erklärung in der Zeitung beitragen, keine flapsigen Kommentare über die unsolidarischen "Alten" loslassen. Denn lassen Sie sich gesagt sein, nicht nur die Jugend leidet unter der Situation, auch uns "Alten" wurde ein Jahr unserer vielleicht besten Zeit genommen.

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13.05.2021

Wenn man schon etwas aus gesundheitlichen Gründen ablehnt, dann frage ich doch meinen Hausarzt, der ja meinen Gesundheits- oder Krankheitsverlauf kennen sollte, welchen Impfstoff ich nehmen könnte. Glaube ich dem auch nicht, dann sollte man das Impfen sein lassen und die Konsequenzen ohne Wenn und Aber tragen, ohne andere dafür verantwortlich zu machen und (schlimmer noch) zu gefährden.

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12.05.2021

Nebenwirkungen, Effektivität, zeitlicher Abstand zwischen Erst- und Zweitimpfung... Meist unterschiedliche Faktoren und oft widersprüchliche Expertisen...
Wer will da wem die eine oder die andere Impfung empfehlen??
Mit Kommentaren a la "assozial" etc. sollte man sehr zurückhaltend sein.
Aber diese voreilige Besserwisserei und Bevormundung ist leider symtomatisch für unsere Gesellschaft.

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12.05.2021

Am Anfang war Astrazeneka für U60 unbedenklich jetzt für Ü60. Das ist nicht gerade Vertauen erweckend. Dann lieber gar keine Impfung, anstatt zu irgendetwas genötigt zu werden.

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12.05.2021

Ach ja Contergan galt auch lange zeit als Unbedenklich! Auf was für Erfahrungswerten stützt sich die Unbedenklichkeit gegenüber den Impfstoffen (Korona). Set wann Impfen wir damit so gefühlt um die 6 Monate? Mal war der Impfstoff nur für Jüngere mal für Ältere. Mal können Geimpfte Korona übertragen mal nicht. Wer soll da unseren „Experten und Politiken“ noch was glauben. Selbst die Korona Regeln werden gebogen bis zum geht nicht mehr. Infos werden zurückgehalten, weil man den „normalen“ Bürger für zu Dumm hält, sich ein eigenes Bild zu machen.

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12.05.2021

*C*orona - so schwer ist es doch nicht, oder?

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12.05.2021

Frage an Herrn Stifter! Warum soll ich mich wieder hinten anstellen, wenn ich aus Sorge für meine Gesundheit, gegen ein Impfstoff entscheide, der Gewaltig in der Kritik steh. Warum kündigt die Regierung Lieferverträge für den A. Impfstoff (den keiner haben will) wegen Lieferverzögeungen,, die Regierenden können sich schlecht hinstellen und sagen as das Zeug für die Mülldeponie ist und war. Da würde man ja eingestehen das man was falsch gemacht hat. Recherchieren sie doch mal bei Ihren Kollegen in den Redaktionen in den Lokalteilen und nicht im Pressematerial der Regierung. Ach ja und Gripp gab’s dieses Jahr ja keine, o Wunder, sie hat ich vor Corona versteckt.

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12.05.2021

Wieso hinten abstellen, ich stell mich nirgend wo an, weil ich das Gengift nicht im Körper haben will. Es gibt genug Fachleute, welche vor den Genimpfstof warnen. Aber jeder wie er es will.

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12.05.2021

@PETER G.
Naja, ganz offensichtlich wurde Ihnen bereits etwas gespitzt, was den langsamen Verlust der Muttersprache bewirkt...

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12.05.2021

Jeder der auf einen speziellen Impfstoff besteht obwohl er nach STIKO auch einen anderen (hier AZ) nehmen kann und für den keine medizinischen Gründe dafür vor liegen, muss sich klar sein, dass er damit einem anderen der nach STIKO nur BT oder M kriegen kann (!) die Impfung stiehlt! Leider haben die wenigsten niedergelassenen Ärzte weder Zeit noch Lust mit den wählerischen Kunden rumzustreiten.

Aber es wird sich nichts ändern. Die aktuelle Regierung wurde überwiegend von der Altersgruppe 60+ gewählt. Es wäre ein leichtes eine entsprechende Verordnung zu erlassen. Wenn 60+ und keine Risikoindikation -> AZ. Wenn Ablehnung -> hinten anstellen. Ganz einfach. Auf einen bestimmten Impfstoff bestehen ist in der aktuellen Lage nicht wirklich anders als Vordrängeln mit der pflegebedürftigen Tante die nun plötzlich alle Welt für sich entdeckt hat.

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11.05.2021

Chapeau Herr Stifter, da kann ich Ihnen ebenfalls nur beipflichten. Sie haben den Nagel auf den Kopf getroffen.

Es kann ebenfalls nicht sein, dass Ältere meinen, sich den Impfstoff aussuchen zu können und somit ohne große Not die Wartezeit für die Jüngeren verlängern.

So ein Verhalten ist für mich ebenfalls asozial.

Wer sich den Luxus erlaubt, einen Impfstoff abzulehnen, hat auch kein Problem damit, dann zu warten, bis alle anderen durchgeimpft sind, bevor diese Person wieder eine 2. Chance bekommt.

Das wäre fair und solidarisch den anderen gegenüber.

In diesem Sinne

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11.05.2021

Zitat: " Der Straßenbahnfahrer, der sich nicht schützen kann, wenn ihm ein Fahrgast in den Nacken hustet." Wie soll das möglich sein? Der
Fahrer sitzt in einer geschlossenen Kabine. Sie fahren offensichtlich nicht mit der Straßenbahn. Im Auto ist es eh bequemer.

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12.05.2021

Es geht hier um das assoziale Verhalten von alten Menschen:
Selbst Solidarität fordern und dann jüngeren den Impfstoff wegnehmen weil man sich ja nicht mit AstraZenica impfen lassen möchte... Assozialer geht es nicht mehr! Bevorzugt werden und Forderungen stellen!

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