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Lange Liste mit Mängeln: Mehr Einsatz für die Deutsche Bundeswehr

Kommentar Von Stefan Lange
24.02.2021

Eva Högl stellte den Jahresbericht 2020 der Bundeswehr vor - seit Jahren scheint sich nichts geändert haben. Eine mögliche Lösung.

Die Vorlage des Jahresberichts 2020 kann als Premiere zählen, weil er das erste Dokument unter der Regie der neuen Wehrbeauftragten Eva Högl ist. Für den Inhalt jedoch gilt das Gegenteil: Die Liste der Mängel in der Bundeswehr liest sich wie eine Fortsetzung der 61 Jahresberichte vorher. Probleme beim Personal, Ärger mit der Ausrüstung – es scheint sich nicht viel geändert zu haben.

Eva Högl, Wehrbeauftragte des Bundestags, stellt vor der Bundespressekonferrenz ihren ersten Jahresbericht zur Lage der Bundeswehr vor.
Bild: Wolfgang Kumm, dpa

Die deutsche Armee wird zwar auch immer wieder gelobt. Dies aber meist im Zusammenhang mit zivilen Hilfseinsätzen. Das Bild ändert sich, sobald es ans Kerngeschäft geht. Wenn Panzer rollen und Sturmgewehre abgefeuert werden, wirkt das auf viele Menschen abschreckend.

Die Liste der Mängel in der Bundeswehr ist lang

Es braucht deshalb Unterstützung von gesellschaftlich relevanten Stellen. Lippenbekenntnisse unter der Reichstagskuppel genügen nicht. Mehr Geld braucht es übrigens auch nicht. Etwa 50 Milliarden Euro stehen zur Verfügung. Was jetzt zählt, sind Taten.

Es war beispielsweise ein Fehler, die Lösung der Beschaffungsprobleme der Bundeswehr und einigen teuer bezahlten Beratern zu überlassen. Hier muss der Bundestag ran. Die Truppe braucht zudem qualifiziertes Personal. Doch wer will schon in einem Unternehmen arbeiten, dem der Muff jahrelanger Männerherrschaft anhaftet?

Lesen Sie hierzu auch: Tiefer Blick in die Truppe: Neue Wehrbeauftragte legt ersten Bericht vor

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25.02.2021

Nun der jahrelange Muff der Männer Wirtschaft ist genauso schlecht wie der jahrelange Muff der Frauen Wirtschaft. Ich finde, es reicht auch langsam mit dem Sexismus. Die Damen haben nichts besser gemacht. Anstatt nach dem Grad des Partei Filz und dem Inventar der Hose könnte man doch nun mal versuchen, ohne Ansehen des Geschlechts oder der Partei Position eine geeignete und kompetente Person einzusetzen.

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24.02.2021

Da hätte man "Top-Gun-Uschi" doch gleich Fragen können beim Exclusiv-Interview. Die war doch Verteidigungsministerin....

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