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Geheimdienste

08.07.2013

Lateinamerikas Staaten beraten über Edward Snowden und Morales-Flugverbot

Boliviens Präsident Morales droht den USA - und seine südamerikanischen Kollegen zeigen sich solidarisch.
Bild: Helmut Fohringer (dpa)

Nach der erzwungenen Zwischenlandung von Boliviens Präsident Evo Morales in Wien, wollen Lateinamerikanische Staaten über den Fall Edward Snowden und seine Folgen beraten.

Die Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) will auf einer kurzfristig einberufenen Sondersitzung über den Fall des Ex-US-Geheimdienstlers Edward Snowden und die Folgen beraten. Das Treffen am Dienstag in Washington sei von den Regierungen Boliviens, Ecuadors, Venezuelas und Nicaraguas beantragt worden, teilte die OAS am Montag mit.

Diplomatische Verstimmungen wegen Snowden

Auch auf dem Gipfel des lateinamerikanischen Staatenbündnisses Mercosur am kommenden Freitag in Montevideo soll es um Snowden und die diplomatischen Verstimmungen gehen, die die erzwungene Flugunterbrechung von Boliviens Präsident Evo Morales in der Vorwoche ausgelöst hatten. Das sagte der bolivianische Außenminister David Choquehuanca am Montag dem Rundfunksender Patria Nueva.

Bolivien, Venezuela und Nicaragua bieten Edward Snowden Asyl an

Die aus Moskau kommende Morales-Affäre: Spanien verweigert Entschuldigung an Bolivien musste in Wien zwischenlanden, weil mehrere EU-Staaten Überfluggenehmigungen verweigert hatten. Zuvor hatte es Gerüchte gegeben, Snowden sei an Bord des Flugzeuges auf dem Weg nach Bolivien. Venezuela, Bolivien und Nicaragua haben Lateinamerikanische Linksregierungen bieten Asyl an angeboten. dpa

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